BIU: Für mehr Mädchen in der Spieleentwicklung
Die Computerspiel-Branche will zukünftig mehr Frauen in die Reihen ihrer Entwickler holen. Bisher sind diese in dem Bereich nur selten zu finden. Eine Initiative des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) soll hier für Abhilfe sorgen.
Der Branche hafte aber nach wie vor ein Image an, das Frauen vielfach abschreckt: Scheinbar tage- und nächtelanges, langweiliges Programmieren und Spiele ohne interessante Handlung prägen das Bild, so der BIU. "Dabei handelt es sich um ein kreatives Arbeitsfeld, das viel Raum für eigene Ideen lässt" erklärte Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Verbandes.
Er zeigte sich überzeugt, dass Frauen vermehrt Interesse zeigen werden, wenn sie erst mal entdeckt haben, welche Möglichkeiten sich in der Spielebranche bieten. Tatsächlich sei die Arbeit interessant und vielfältig: Spieleentwicklerinnen müssen jede Menge Fantasie mitbringen, sich Spielablauf und -verlauf ausdenken, Figuren kreieren und die technischen Möglichkeiten immer im Blick haben, hieß es.
Dazu komme jede Menge Teamarbeit, denn es bedarf vieler Absprachen, bis ein Computer- oder Videospiel fertig gestellt ist. Idee, Grafik und Programmierung müssen konsequent aufeinander abgestimmt werden und jedes noch so kleine Detail muss getestet werden. Zu den wichtigsten Berufsfeldern im Bereich der Spieleentwicklung zählen Game-Designer, Producer, Modeller und Programmierer/Programmiererin.
Um bereits Mädchen auf Berufsfelder im Bereich Spieleentwicklung aufmerksam zu machen, plant der BIU in Zusammenarbeit mit der Games Academy einen Workshop zu den Themen Programmierung, Design, Produktion am diesjährigen Girls’ Day in Berlin. Dabei handelt es sich um einen Aktionstag, der speziell Mädchen für eine Ausbildung in so genannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistern soll.
Er zeigte sich überzeugt, dass Frauen vermehrt Interesse zeigen werden, wenn sie erst mal entdeckt haben, welche Möglichkeiten sich in der Spielebranche bieten. Tatsächlich sei die Arbeit interessant und vielfältig: Spieleentwicklerinnen müssen jede Menge Fantasie mitbringen, sich Spielablauf und -verlauf ausdenken, Figuren kreieren und die technischen Möglichkeiten immer im Blick haben, hieß es.
Dazu komme jede Menge Teamarbeit, denn es bedarf vieler Absprachen, bis ein Computer- oder Videospiel fertig gestellt ist. Idee, Grafik und Programmierung müssen konsequent aufeinander abgestimmt werden und jedes noch so kleine Detail muss getestet werden. Zu den wichtigsten Berufsfeldern im Bereich der Spieleentwicklung zählen Game-Designer, Producer, Modeller und Programmierer/Programmiererin.
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Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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