Telekom bringt Glasfaser in 170.000 Haushalte

Das Immobilien-Unternehmen Deutsche Annington Immobilien und die Deutsche Telekom haben heute in Bochum mit dem bundesweiten Glasfaser-Ausbau von 171.000 Haushalten begonnen. In der ersten Phase erhalten bis 2013 zunächst 42.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen eine entsprechende Anbindung, teilten die Partner mit.
Glasfaser, Licht, Fiber
Alex Blackie
Im Rahmen dieser strategischen Fiber to the home (FTTH)-Kooperation investiert die Deutsche Telekom nach eigenen Angaben einen signifikanten dreistelligen Millionenbetrag. In mehreren Ausbauschritten wird der Konzern die Gebäude der DAIG an bundesweit rund 600 Standorten mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen versorgen.

Für die Internetnutzung stehen in den ausgebauten Gebieten zukünftig Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde bereit. Die Telekom koppelt diese Anschlüsse auf Wunsch mit Cloud-Lösungen wie dem Mediencenter, über dass sich Musik, Fotos, Videos oder E-Mails in der Cloud verwalten lassen. Darüber hinaus werden die Kunden mit Free- und Pay-TV-Paketen versorgt.

"Mit der Glasfaser erhöhen wir die Attraktivität unserer Wohnungen und sind technologischer Vorreiter in der deutschen Immobilienwirtschaft", sagte Wijnand Donkers, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Annington. Die Ausstattung mit Glasfaser sei ein wichtiger Schritt, sich auf dem Immobilienmarkt einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Seit dem vergangenen Jahr hat die Deutsche Telekom bereits 160.000 Haushalte in zwölf deutschen Städten an das Breitband-Netz angeschlossen. In diesem Jahr werden die Arbeiten in neun weiteren Städten fortgesetzt. Der FTTH-Ausbau stellt dabei einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der Infrastruktur dar, da die Kupfer-basierte DSL-Technologie an die Grenzen des Machbaren stößt und zusehends mit der Konkurrenz aus dem Lager der TV-Kabelnetzbetreiber nicht mehr mithalten kann.
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