Kim Schmitz: US-Behörden beantragen Auslieferung
Mitte Januar gingen US-Behörden gegen Megaupload vor, Kim Schmitz alias Kim Dotcom, der Chef des Filehosters wurde in seiner Wahlheimat Neuseeland verhaftet. Nun haben die USA offiziell die Auslieferung des 38-jährigen Deutschen beantragt.
Wie Magila Annandale, Sprecherin des neuseeländischen Justizministeriums, mitteilte, sei am Freitag vergangener Woche der entsprechende Antrag auf Auslieferung beim Gericht North Shore District Court in der Nähe von Auckland eingereicht worden. Das berichtet unter anderem die Wirtschaftsseite 'Bloomberg'.
Der Auslieferungsantrag betrifft nicht nur Schmitz, sondern auch seine Mitangeklagten Finn Batato, Marketing-Chef von Megaupload, Mathias Ortmann, Mitgründer des Filehosters sowie den Chefprogrammierer Bram van der Kolk.
Megaupload-Gründer und -Chef Kim Schmitz befindet sich derzeit gegen Kaution auf freiem Fuß und darf sein Haus nördlich von Auckland bis auf weiteres nicht verlassen. Dort dürfte er allerdings noch eine ganze Weile bleiben, die Anhörung zum Auslieferungsverfahren wurde für den 20. August 2012 angesetzt.
Schmitz alias Dotcom muss außerdem eine elektronische Fußfessel tragen, damit soll sichergestellt werden, dass sich der Deutsche mit seiner schwangeren Frau und seinen Kindern nicht nach Deutschland absetzt - das hatte die Staatsanwaltschaft als Argument gegen die Freilassung auf Kaution angeführt, der zuständige Richter folgte dem allerdings nicht.
Schmitz wird vorgeworfen, mit seinem Filehoster Megaupload die so genannte "Mega Conspiracy" betrieben zu haben. Er und seine Mitstreiter sollen dabei auf illegale Weise Einnahmen in Höhe von rund 175 Millionen Dollar gemacht haben, das Geld "erwirtschaftete" Megaupload mit der Verteilung von raubkopierten Filmen, Musikstücken, Büchern und Games, so die Behörden. Schmitz drohen bis zu 20 Jahre Haft, zu den Anklagepunkten gehören auch Geldwäsche und die Bildung einer kriminellen Organisation.
Siehe auch: Megaupload - Kim Dotcom zeigt sich siegessicher
Der Auslieferungsantrag betrifft nicht nur Schmitz, sondern auch seine Mitangeklagten Finn Batato, Marketing-Chef von Megaupload, Mathias Ortmann, Mitgründer des Filehosters sowie den Chefprogrammierer Bram van der Kolk.
Megaupload-Gründer und -Chef Kim Schmitz befindet sich derzeit gegen Kaution auf freiem Fuß und darf sein Haus nördlich von Auckland bis auf weiteres nicht verlassen. Dort dürfte er allerdings noch eine ganze Weile bleiben, die Anhörung zum Auslieferungsverfahren wurde für den 20. August 2012 angesetzt.
Schmitz alias Dotcom muss außerdem eine elektronische Fußfessel tragen, damit soll sichergestellt werden, dass sich der Deutsche mit seiner schwangeren Frau und seinen Kindern nicht nach Deutschland absetzt - das hatte die Staatsanwaltschaft als Argument gegen die Freilassung auf Kaution angeführt, der zuständige Richter folgte dem allerdings nicht.
Schmitz wird vorgeworfen, mit seinem Filehoster Megaupload die so genannte "Mega Conspiracy" betrieben zu haben. Er und seine Mitstreiter sollen dabei auf illegale Weise Einnahmen in Höhe von rund 175 Millionen Dollar gemacht haben, das Geld "erwirtschaftete" Megaupload mit der Verteilung von raubkopierten Filmen, Musikstücken, Büchern und Games, so die Behörden. Schmitz drohen bis zu 20 Jahre Haft, zu den Anklagepunkten gehören auch Geldwäsche und die Bildung einer kriminellen Organisation.
Siehe auch: Megaupload - Kim Dotcom zeigt sich siegessicher
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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