Ubuntu als Zweitsystem auf Android-Smartphones
Das Software-Unternehmen Canonical hat eine Fassung seiner Linux-Distribution Ubuntu vorgestellt, die auf Android-Smartphones zum Einsatz kommen soll. Diese läuft parallel zum eigenen Betriebssystem und verwandelt das Mobiltelefon in einen portablen Desktop-Rechner.
Die Ubuntu-Version wird dabei nicht über das Smartphone selbst bedient. Stattdessen kommt sie ins Spiel wenn das Gerät an ein Notebook oder einen Desktop-PC angeschlossen ist. Auf dem Rechner wird dem Nutzer dann sein eigenes, vollwertiges Ubuntu-System zur Verfügung gestellt. Wird die Verbindung gelöst, wechselt das Handy automatisch wieder in den Android-Modus.
Ubuntu for Android
Der Vorteil für den Anwender besteht nicht nur darin, dass er so seine eigene Ubuntu-Konfiguration jederzeit bei sich haben kann. Canonical integrierte auch Schnittstellen zwischen den beiden Betriebssystemen auf dem Smartphone, so dass Kontakte und Dokumente jeweils unter beiden Plattformen verfügbar sind. Hat der Nutzer beispielsweise unter Ubuntu begonnen, eine E-Mail zu schreiben und muss sich auf den Weg zu einem Termin machen, kann er nach Angaben der Entwickler beispielsweise im Zug unter Android nahtlos mit seiner Tätigkeit fortfahren.
Auch Anrufe und Kurznachrichten werden im Ubuntu-Modus direkt entgegengenommen. Ebenso greift der Rechner, auf dessen Bildschirm der Ubuntu-Desktop angezeigt wird, auf die WLAN- oder 3G-Anbindung des Smartphones zurück. Die auf dem Telefon installieren Android-Apps können ebenfalls unter der Ubuntu-Umgebung eingesetzt werden, hieß es.
Die parallele Ubuntu-Installation soll im Prinzip mit allen Android-Versionen zusammenarbeiten können. Allerdings gibt es bestimmte Mindestanforderungen an die Hardware, damit zwei Betriebssysteme parallel laufen können. Laut Canonical muss das Smartphone mit einem Dual Core-Prozessor mit mindestens 1 Gigahertz Taktung und 512 Megabyte Arbeitsspeicher ausgestattet sein.
Beim Anschluss an den Rechner wird lediglich dessen Bildschirm angesteuert und Eingabegeräte mit dem Telefon gekoppelt. Daher wäre es auch möglich, Ubuntu via HDMI auch auf einem Fernseher zu benutzen. Tastatur und Maus müssten dann aber separat mit dem Telefon verbunden werden.
Ubuntu for Android
Der Vorteil für den Anwender besteht nicht nur darin, dass er so seine eigene Ubuntu-Konfiguration jederzeit bei sich haben kann. Canonical integrierte auch Schnittstellen zwischen den beiden Betriebssystemen auf dem Smartphone, so dass Kontakte und Dokumente jeweils unter beiden Plattformen verfügbar sind. Hat der Nutzer beispielsweise unter Ubuntu begonnen, eine E-Mail zu schreiben und muss sich auf den Weg zu einem Termin machen, kann er nach Angaben der Entwickler beispielsweise im Zug unter Android nahtlos mit seiner Tätigkeit fortfahren.
Auch Anrufe und Kurznachrichten werden im Ubuntu-Modus direkt entgegengenommen. Ebenso greift der Rechner, auf dessen Bildschirm der Ubuntu-Desktop angezeigt wird, auf die WLAN- oder 3G-Anbindung des Smartphones zurück. Die auf dem Telefon installieren Android-Apps können ebenfalls unter der Ubuntu-Umgebung eingesetzt werden, hieß es.
Die parallele Ubuntu-Installation soll im Prinzip mit allen Android-Versionen zusammenarbeiten können. Allerdings gibt es bestimmte Mindestanforderungen an die Hardware, damit zwei Betriebssysteme parallel laufen können. Laut Canonical muss das Smartphone mit einem Dual Core-Prozessor mit mindestens 1 Gigahertz Taktung und 512 Megabyte Arbeitsspeicher ausgestattet sein.
Beim Anschluss an den Rechner wird lediglich dessen Bildschirm angesteuert und Eingabegeräte mit dem Telefon gekoppelt. Daher wäre es auch möglich, Ubuntu via HDMI auch auf einem Fernseher zu benutzen. Tastatur und Maus müssten dann aber separat mit dem Telefon verbunden werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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