Sigma 20-60mm: Vollformat-Zoom mit Makro & Ultra-Weitwinkel im Test
Das Sigma 20-60mm F2.8-4 DG aus der Contemporary-Reihe richtet sich an Vollformat-Fotografen, die mehr Weitwinkel als bei klassischen Standard-Zooms wünschen. Mit 20 mm am kurzen Ende bietet es gegenüber 24 oder 28 mm deutlich mehr Spielraum für Städte, Architektur, Reisen und Innenräume. Gleichzeitig bleibt das Objektiv mit 375 Gramm vergleichsweise leicht und kompakt. Die Kollegen von ValueTech TV haben es getestet.
Im Test an einer Panasonic Lumix S1R II mit 45 Megapixeln zeigt das Zoom insgesamt eine gute Bildqualität, allerdings mit Unterschieden über den Brennweitenbereich. Bei 20 mm ist die Leistung bei Offenblende solide, aber etwas kontrastarm und zu den Rändern hin schwächer. Abblenden auf F4 oder F5.6 verbessert das Ergebnis sichtbar. Zudem treten bei 20 mm ohne digitale Korrektur Verzeichnung und leichte chromatische Aberrationen auf. Ein Objektivprofil kann beides weitgehend korrigieren.
Deutlich stärker präsentiert sich das Sigma im mittleren Bereich. Zwischen etwa 35 und 40 mm liefert es bereits bei Offenblende gute Ergebnisse, abgeblendet auf F5.6 kommt die Schärfe teilweise an gute Festbrennweiten heran. Auch die Ränder profitieren vom Abblenden. Bei 60 mm fällt die Leistung ähnlich solide aus. Farbsäume sind hier gut kontrolliert, während die Verzeichnung nur noch gering ausfällt.
Das Kunststoffgehäuse hinterlässt einen ordentlich verarbeiteten Eindruck und besitzt eine Abdichtung am Bajonett. Zoom- und Fokusring sind die einzigen Bedienelemente, auf zusätzliche Schalter oder Funktionstasten verzichtet Sigma. Das 67-mm-Filtergewinde ist praxisgerecht, beim Zoomen fährt der Tubus aus. Eine Gegenlichtblende gehört zum Lieferumfang.
Mit F2.8 bis F4 bietet das Sigma zudem eine brauchbare Lichtstärke, erreicht aber nicht das Freistellungspotenzial lichtstärkerer Festbrennweiten oder durchgängiger F2.8-Zooms. Dafür kombiniert es eine ungewöhnlich flexible 20- bis 60-mm-Spanne mit geringem Gewicht. Für Reise-, Architektur-, Reportage- und hybride Foto-Video-Einsätze ist das Sigma damit interessant. Wer dagegen maximale Eckschärfe bei 20 mm und Offenblende sucht, findet spezialisiertere Alternativen.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Im Test an einer Panasonic Lumix S1R II mit 45 Megapixeln zeigt das Zoom insgesamt eine gute Bildqualität, allerdings mit Unterschieden über den Brennweitenbereich. Bei 20 mm ist die Leistung bei Offenblende solide, aber etwas kontrastarm und zu den Rändern hin schwächer. Abblenden auf F4 oder F5.6 verbessert das Ergebnis sichtbar. Zudem treten bei 20 mm ohne digitale Korrektur Verzeichnung und leichte chromatische Aberrationen auf. Ein Objektivprofil kann beides weitgehend korrigieren.
Deutlich stärker präsentiert sich das Sigma im mittleren Bereich. Zwischen etwa 35 und 40 mm liefert es bereits bei Offenblende gute Ergebnisse, abgeblendet auf F5.6 kommt die Schärfe teilweise an gute Festbrennweiten heran. Auch die Ränder profitieren vom Abblenden. Bei 60 mm fällt die Leistung ähnlich solide aus. Farbsäume sind hier gut kontrolliert, während die Verzeichnung nur noch gering ausfällt.
Das Kunststoffgehäuse hinterlässt einen ordentlich verarbeiteten Eindruck und besitzt eine Abdichtung am Bajonett. Zoom- und Fokusring sind die einzigen Bedienelemente, auf zusätzliche Schalter oder Funktionstasten verzichtet Sigma. Das 67-mm-Filtergewinde ist praxisgerecht, beim Zoomen fährt der Tubus aus. Eine Gegenlichtblende gehört zum Lieferumfang.
Stark bei der Nahaufnahme
Eine weitere Stärke ist die Nahaufnahmefähigkeit. Die kürzeste Distanz beträgt je nach Brennweite 16 bis 25 Zentimeter, bei 35 mm wird ein Abbildungsmaßstab von 1:2,3 erreicht. Damit eignet sich das Zoom auch für kleinere Details, Pflanzen oder Produkte. Der Linearmotor sorgt für einen schnellen Autofokus. Für Videoaufnahmen ist das Objektiv ebenfalls geeignet, wobei Focus Breathing zwar reduziert, aber nicht vollständig beseitigt wird.Mit F2.8 bis F4 bietet das Sigma zudem eine brauchbare Lichtstärke, erreicht aber nicht das Freistellungspotenzial lichtstärkerer Festbrennweiten oder durchgängiger F2.8-Zooms. Dafür kombiniert es eine ungewöhnlich flexible 20- bis 60-mm-Spanne mit geringem Gewicht. Für Reise-, Architektur-, Reportage- und hybride Foto-Video-Einsätze ist das Sigma damit interessant. Wer dagegen maximale Eckschärfe bei 20 mm und Offenblende sucht, findet spezialisiertere Alternativen.
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