Sony FE 8-14 mm F3.5: Fisheye mit Zirkular-Diagonal-Zoom im Test
Sony bringt mit dem FE 8-14 mm F3.5 Fisheye G ein ungewöhnliches Spezialobjektiv auf den Markt, das bei unterschiedlichen Brennweiten zwei grundsätzlich verschiedene Fisheye-Darstellungen ermöglicht. Die Kollegen von ValueTech TV haben es angeschaut.
Bei 8 Millimetern entsteht ein kreisrundes Bild mit schwarzen Ecken, während das Objektiv bei 14 Millimetern als diagonales Fisheye arbeitet und das Vollformat deutlich stärker ausfüllt. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1700 Euro richtet sich das 314 Gramm leichte Objektiv damit klar an professionelle und ambitionierte Anwender.
Das Konzept ist vor allem für Einsätze interessant, bei denen extreme Perspektiven gefragt sind. Dazu zählen etwa VR-Produktionen, Architektur-, Konzert- und kreative Fotografie. Die Ausstattung fällt entsprechend umfangreich aus. Neben Autofokus und manuellem Fokus gibt es eine Focus-Hold-Taste, eine frei belegbare Funktionstaste und einen Zoom-Lock für 8, 10 und 14 Millimeter. Der Blendenring lässt sich per De-Click-Schalter stufenlos bedienen, was insbesondere bei Videoaufnahmen hilfreich ist.
Allerdings sollte die Bezeichnung als 8-14-mm-Zoom nicht mit einem klassischen Ultraweitwinkelobjektiv verwechselt werden. Im Vollformat sind vor allem die beiden Endpositionen relevant: Bei 8 Millimetern entsteht das zirkulare Fisheye, bei 14 Millimetern das diagonale. Die 10-Millimeter-Position spielt ihre Stärken vor allem an APS-C-Kameras oder im Super-35-Format aus, wo sich der Fisheye-Look tatsächlich über einen größeren Bereich zoomen lässt.
Die Bildqualität fällt insgesamt gut aus. Das Objektiv liefert eine ordentliche Schärfe und kontrolliert dank guter Innenmatierung störende Reflexionen. Auch Gegenlicht wird vergleichsweise gut beherrscht. Ein Schwachpunkt zeigt sich allerdings beim zirkularen Bild: Am Übergang zum schwarzen Rand kann ein bläulicher Halo auftreten, der sich nicht einfach per Standard-Objektivprofil entfernen lässt und gegebenenfalls zusätzliche Nachbearbeitung erfordert. Auch die Blendensterne überzeugen nicht vollständig.
Mit 1700 Euro ist das Sony FE 8-14 mm F3.5 Fisheye G damit ein teures, aber technisch eigenständiges Spezialwerkzeug. Wer lediglich gelegentlich mit dem Fisheye-Effekt experimentieren möchte, findet deutlich günstigere manuelle Alternativen. Für Fotografen und Filmer, die gezielt zwischen zirkularer und diagonaler Darstellung wechseln und Funktionen wie Autofokus und Focus Hold benötigen, bietet Sony dagegen eine ungewöhnliche Kombination.
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Bei 8 Millimetern entsteht ein kreisrundes Bild mit schwarzen Ecken, während das Objektiv bei 14 Millimetern als diagonales Fisheye arbeitet und das Vollformat deutlich stärker ausfüllt. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1700 Euro richtet sich das 314 Gramm leichte Objektiv damit klar an professionelle und ambitionierte Anwender.
Das Konzept ist vor allem für Einsätze interessant, bei denen extreme Perspektiven gefragt sind. Dazu zählen etwa VR-Produktionen, Architektur-, Konzert- und kreative Fotografie. Die Ausstattung fällt entsprechend umfangreich aus. Neben Autofokus und manuellem Fokus gibt es eine Focus-Hold-Taste, eine frei belegbare Funktionstaste und einen Zoom-Lock für 8, 10 und 14 Millimeter. Der Blendenring lässt sich per De-Click-Schalter stufenlos bedienen, was insbesondere bei Videoaufnahmen hilfreich ist.
Allerdings sollte die Bezeichnung als 8-14-mm-Zoom nicht mit einem klassischen Ultraweitwinkelobjektiv verwechselt werden. Im Vollformat sind vor allem die beiden Endpositionen relevant: Bei 8 Millimetern entsteht das zirkulare Fisheye, bei 14 Millimetern das diagonale. Die 10-Millimeter-Position spielt ihre Stärken vor allem an APS-C-Kameras oder im Super-35-Format aus, wo sich der Fisheye-Look tatsächlich über einen größeren Bereich zoomen lässt.
Die Bildqualität fällt insgesamt gut aus. Das Objektiv liefert eine ordentliche Schärfe und kontrolliert dank guter Innenmatierung störende Reflexionen. Auch Gegenlicht wird vergleichsweise gut beherrscht. Ein Schwachpunkt zeigt sich allerdings beim zirkularen Bild: Am Übergang zum schwarzen Rand kann ein bläulicher Halo auftreten, der sich nicht einfach per Standard-Objektivprofil entfernen lässt und gegebenenfalls zusätzliche Nachbearbeitung erfordert. Auch die Blendensterne überzeugen nicht vollständig.
Vorsicht bei der Gegenlichtblende
Unpraktisch ist zudem die Konstruktion aus Gegenlichtblende und Schutzkappe. Bei 8 Millimetern kann die Blende ins Bild ragen und muss deshalb häufig entfernt werden. Die Schutzkappe hält wiederum nur bei montierter Blende sicher, sodass beim Transport und Fotografieren zusätzliche Handgriffe nötig sind.Mit 1700 Euro ist das Sony FE 8-14 mm F3.5 Fisheye G damit ein teures, aber technisch eigenständiges Spezialwerkzeug. Wer lediglich gelegentlich mit dem Fisheye-Effekt experimentieren möchte, findet deutlich günstigere manuelle Alternativen. Für Fotografen und Filmer, die gezielt zwischen zirkularer und diagonaler Darstellung wechseln und Funktionen wie Autofokus und Focus Hold benötigen, bietet Sony dagegen eine ungewöhnliche Kombination.
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