Windows 11: Microsoft streicht Funktion für lokale PC-zu-PC-Migration

Nach über einem Jahr im Testbetrieb kommt die lokale PC-zu-PC-Migration für Windows 11 wohl nicht mehr. Microsoft hat die Funktion komplett aus aktuellen Vorschauversionen entfernt. Stattdessen empfiehlt man die Cloud-basierte Sicherung von Daten.
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WinFuture/KI-generiert

    Feature-Streichung in Windows 11

    Nur zwei Tage nach dem September-Patchday, der selbst einige neue Funktionen auf die PCs der Anwender brachte, hat Microsoft am 10. September 2026 eine frische Release-Vorschau für Windows 11 veröffentlicht. Das Update widmet sich unter anderem endlich den zahlreichen Problemen mit Bluetooth-Verbindungen. Allerdings wurde gleichzeitig ein Feature entfernt, das Microsoft schon seit Monaten testet.

    So hat das Unternehmen die lokale PC-zu-PC-Migration, mit der Anwender Daten und Einstellungen direkt über das Heimnetzwerk auf ein neues Gerät übertragen konnten, komplett aus dem Betriebssystem entfernt. Eigentlich sollte das Tool die Einrichtung von neuen PCs vereinfachen. Die Entwickler hatten das Werkzeug seit 2025 im Windows-Insider-Programm erprobt. Eine frühe Version der Oberfläche erreichte im Juni 2025 sogar schon reguläre Nutzer.


    Die genauen Hintergründe für das Ende der Funktion sind momentan noch unklar. Wie Microsoft im Changelog zu den Release-Preview-Builds 26100.9539 und 26200.9539 mitteilt, steht die PC-zu-PC-Migration schlicht nicht mehr zur Verfügung. Das Unternehmen verweist Anwender nun primär auf die reguläre Windows-Sicherung als Alternative.

    Die Windows-Sicherung speichert Daten in der Cloud. Für eine erfolgreiche Übertragung muss keine ununterbrochene lokale Netzwerkverbindung zwischen zwei Geräten bestehen. Anwender benötigen für den Prozess allerdings Internet und ein Microsoft-Konto sowie ausreichend Speicherplatz auf OneDrive. Reicht das kostenlose Kontingent nicht aus, fallen monatliche Gebühren an. Ein Abonnement für Microsoft 365 Basic mit 100 Gigabyte kostet zwei Euro im Monat. Windows 11: PC-zu-PC-MigrationSo sah die Benutzeroberfläche des lokalen Migrations-Tools zuletzt aus

    Weitere Neuerungen im Update

    Neben der gestrichenen Migration bringen die Testversionen funktionale Erweiterungen. Die Windows-Wiederherstellungsumgebung WinRE greift ab sofort automatisch auf bereits gespeicherte WLAN-Profile zurück. Das vereinfacht die Fehlerbehebung.

    Zudem gibt es Anpassungen an der Benutzeroberfläche. Nutzer können die Copilot-Taste auf der Tastatur wahlweise mit Strg (rechts) oder der Kontextmenü-Taste belegen. Das aktualisierte Emoji-Set 17.0 fügt dem Betriebssystem zudem neue Symbole hinzu. Ein zusätzliches Widget für Tipps auf dem Desktop blendet auf Wunsch Hinweise zur Bedienung ein.

    Ungewisse Zukunft für Migrations-Tool

    Ob die lokale Migration zu einem späteren Zeitpunkt in anderer Form zurückkehrt, ist bisher nicht bekannt. Aktuell deutet die Entwicklung jedoch darauf hin, dass die Funktion zugunsten der Cloud-Strategie aufgegeben wurde. Microsoft hat in der Vergangenheit bereits mehrfach lokale Werkzeuge durch internetbasierte Alternativen ersetzt, um die Nutzung der eigenen Online-Dienste zu fördern.

    Was haltet ihr von der wahrscheinlichen Aufgabe des lokalen PC-Migrations-Tools? Vermisst ihr eine Offline-Möglichkeit oder reicht euch das Cloud-Backup-System unter Windows völlig aus? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!

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    Zusammenfassung
    • Microsoft entfernt die lokale PC-zu-PC-Datenübertragung aus Windows 11
    • Das Werkzeug wurde bereits seit über einem Jahr in Insider-Builds getestet
    • Das Tool sollte eigentlich den Umzug auf neue Geräte lokal erleichtern
    • Als Alternative verweist der Konzern nun auf die Windows-Sicherung
    • Für die Cloud-Sicherung werden jedoch Internet und OneDrive benötigt

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