Megaupload: Löschung der Daten ab Donnerstag?
Möglicherweise schlechte Nachricht für alle (legalen) Nutzer des vor kurzem hochgenommenen Filehosters Megaupload: Nach dem Bericht einer neuseeländischen Zeitung könnten bereits ab Donnerstag alle Daten - auch die "legalen" - gelöscht werden.
Wie der 'nzherald.co.nz' berichtet, dürften legitime Megaupload-Nutzer kaum noch eine Chance haben, ihre auf dem geschlossenen Filehoster gespeicherten Dokumente, Fotos etc. wiederzusehen. Nach Angaben von US-Ermittlern könnten diese Daten bereits ab Donnerstag gelöscht werden.
Der Grund ist schlichtweg Geld: Da Megaupload externe Unternehmen angeheuert hat, um auf deren Servern die Daten zu lagern und die US-Behörden nach Angaben von Megaupload-Anwalt Ira Rothken die finanziellen Mittel der Betreiber eingefroren haben, gibt es nun niemanden, der für die Server-Kosten aufkommt.
Die Megaupload-Daten könnten bald für immer verschwinden
Bereits vergangenen Freitag hat die zuständige US-Staatsanwaltschaft einen Brief verfasst, der den Hostern (Carpathia Hosting Inc. und Cogent Communications Group Inc.) erlaubt, ab Donnerstag die Megaupload-Dateien zu löschen.
Die Hoster können, müssen die Daten aber nicht löschen. Was mit ihnen geschieht, liegt im Ermessen der beiden zuvor genannten Unternehmen. Die US-Behörden gaben außerdem zu Protokoll, dass sie selbst einen Teil der Daten kopiert hätten, die Server selbst aber nicht (physikalisch) beschlagnahmt hätten.
Megaupload-Anwalt Rothken sagte dazu, dass man derzeit mit den Ermittlungs-Behörden verhandle, um ein Löschen der Daten zu verhindern. Er gab außerdem an, dass mindestens 50 Millionen Nutzer Dateien bei Megaupload hochgeladen hätten. Der Rechtsvertreter argumentierte, dass abgesehen von den Kunden-Files, es dort auch Daten gäbe, die zur Verteidigung von Megaupload wichtig seien.
Rothken gab sich dabei "vorsichtig optimistisch", dass die Löschung vorerst verhindert werden kann, weil "die Vereinigten Staaten und Megaupload ein gemeinsames Interesse haben sollten, Kunden zu schützen."
Siehe auch: Megaupload: Piraten planen Klagen gegen das FBI
Der Grund ist schlichtweg Geld: Da Megaupload externe Unternehmen angeheuert hat, um auf deren Servern die Daten zu lagern und die US-Behörden nach Angaben von Megaupload-Anwalt Ira Rothken die finanziellen Mittel der Betreiber eingefroren haben, gibt es nun niemanden, der für die Server-Kosten aufkommt.
Die Megaupload-Daten könnten bald für immer verschwinden
Bereits vergangenen Freitag hat die zuständige US-Staatsanwaltschaft einen Brief verfasst, der den Hostern (Carpathia Hosting Inc. und Cogent Communications Group Inc.) erlaubt, ab Donnerstag die Megaupload-Dateien zu löschen.
Die Hoster können, müssen die Daten aber nicht löschen. Was mit ihnen geschieht, liegt im Ermessen der beiden zuvor genannten Unternehmen. Die US-Behörden gaben außerdem zu Protokoll, dass sie selbst einen Teil der Daten kopiert hätten, die Server selbst aber nicht (physikalisch) beschlagnahmt hätten.
Megaupload-Anwalt Rothken sagte dazu, dass man derzeit mit den Ermittlungs-Behörden verhandle, um ein Löschen der Daten zu verhindern. Er gab außerdem an, dass mindestens 50 Millionen Nutzer Dateien bei Megaupload hochgeladen hätten. Der Rechtsvertreter argumentierte, dass abgesehen von den Kunden-Files, es dort auch Daten gäbe, die zur Verteidigung von Megaupload wichtig seien.
Rothken gab sich dabei "vorsichtig optimistisch", dass die Löschung vorerst verhindert werden kann, weil "die Vereinigten Staaten und Megaupload ein gemeinsames Interesse haben sollten, Kunden zu schützen."
Siehe auch: Megaupload: Piraten planen Klagen gegen das FBI
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