Megaupload: Kim Schmitz wirft Polizei Gewalt vor
Der Megaupload-Chef Kim Schmitz alias Kim Dotcom erhebt schwere Vorwürfe gegen die neuseeländische Polizei: Beamte hätten ihm ins Gesicht geschlagen und ihn am Boden liegend getreten. Eine Freilassung auf Kaution wurde Schmitz indes erneut verweigert.
Wie 'TorrentFreak' berichtet, sagte Schmitz im Zuge der (zweiten) Kautionsverhandlung aus, dass die Polizeikräfte bei seiner Festnahme übertriebene Gewalt angewendet hätten: "Mir wurde ins Gesicht geschlagen und man hat mich auf den Boden getreten", sagte der inhaftierte Chef des geschlossenen Filehosters Megaupload. "Einer davon hat sich dann auf meine Hand gestellt, sodass ein Nagel gerissen ist und die Hand geblutet hat. Es war ziemlich aggressiv."
Außerdem gab Schmitz an, dass er während der Haft "seltsame Besuche", Telefonanrufe und andere Kontaktanfragen von Leuten bekommen habe, von denen er noch nie zuvor gehört habe, darunter auch eine ganze Reihe von Frauen, die ihn als Freund haben wollten.
Einer der unerwünschten Telefonanrufe habe behauptet, so Schmitz, dass er ein Staatsanwalt sei. Dieser habe angeboten, ihm zu helfen, eine Freilassung auf Kaution zu bekommen, wenn er Geld dafür bekommt. Schmitz gab an, dass er dies sofort abgelehnt und den Anruf auch den Behörden gemeldet habe.
Außerdem soll sich ein Fälscher von Dokumenten an Schmitz gewandt haben. "Wenn Leute mit solchen Angeboten auf mich zukämen, dann würde ich ihnen sagen, dass sie zur Hölle fahren können", sagte Schmitz vor Gericht aus. "Ich habe keinerlei Absichten zu flüchten."
Die Berufungsverhandlung bezüglich einer etwaigen Kaution verlief für den Deutschen aber dennoch nicht nach Wunsch: Dem 38-jährigen Schmitz wurde von Richter David McNaughton erneut die Freilassung verweigert. Er schloss sich der Einschätzung seines Kollegen aus erster Instanz an und schätzte das Fluchtrisiko von Schmitz als zu hoch ein.
Zuvor hatte der Anwalt von Schmitz angegeben, dass sein Mandant gesundheitliche Probleme hätte, die in Haft nicht behandelt werden könnten. Außerdem habe Schmitz den Wunsch, Zeit mit seiner Frau verbringen zu können, da diese schwanger ist und Zwillinge erwartet.
Außerdem gab Schmitz an, dass er während der Haft "seltsame Besuche", Telefonanrufe und andere Kontaktanfragen von Leuten bekommen habe, von denen er noch nie zuvor gehört habe, darunter auch eine ganze Reihe von Frauen, die ihn als Freund haben wollten.
Einer der unerwünschten Telefonanrufe habe behauptet, so Schmitz, dass er ein Staatsanwalt sei. Dieser habe angeboten, ihm zu helfen, eine Freilassung auf Kaution zu bekommen, wenn er Geld dafür bekommt. Schmitz gab an, dass er dies sofort abgelehnt und den Anruf auch den Behörden gemeldet habe.
Außerdem soll sich ein Fälscher von Dokumenten an Schmitz gewandt haben. "Wenn Leute mit solchen Angeboten auf mich zukämen, dann würde ich ihnen sagen, dass sie zur Hölle fahren können", sagte Schmitz vor Gericht aus. "Ich habe keinerlei Absichten zu flüchten."
Die Berufungsverhandlung bezüglich einer etwaigen Kaution verlief für den Deutschen aber dennoch nicht nach Wunsch: Dem 38-jährigen Schmitz wurde von Richter David McNaughton erneut die Freilassung verweigert. Er schloss sich der Einschätzung seines Kollegen aus erster Instanz an und schätzte das Fluchtrisiko von Schmitz als zu hoch ein.
Zuvor hatte der Anwalt von Schmitz angegeben, dass sein Mandant gesundheitliche Probleme hätte, die in Haft nicht behandelt werden könnten. Außerdem habe Schmitz den Wunsch, Zeit mit seiner Frau verbringen zu können, da diese schwanger ist und Zwillinge erwartet.
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