Pirate Bay bietet Gegenstände zum Download an
Die BitTorrent-Plattform "The Pirate Bay" will ihren Nutzern nicht mehr länger nur Zugang zu digitalen Inhalten anbieten. Zukünftig sollen die Anwender in einer separaten Rubrik auch so genannte "Physibles" miteinander austauschen. Dabei handelt es sich um Daten, die zu echten Gegenständen werden können.
"Musik, Filme, Bücher - all das kommt aus der digitalen Sphäre. Wir sind aber physische Leute und brauchen manchmal auch Dinge, die wir berühren können", heißt es in einem Blog-Eintrag der Pirate Bay-Betreiber. Deshalb bietet man jetzt gezielt auch Daten an, die heutzutage beispielsweise von 3D-Druckern in reale Gegenstände umgesetzt werden können.
Angebot eines Piratenschiffes
Das Angebot in der Kategorie ist noch recht klein. Etwas mehr als zehn Druckvorlagen stehen aktuell zur Verfügung. Diese reichen von Dart-Pfeilen, Figuren für Table-Top-Spiele bis hin zu einem recht komplexen Piratenschiff, das dem Pirate Bay-Logo nachempfunden ist.
Die Verbreitung von 3D-Druckern ist derzeit zwar noch recht gering, allerdings sind solche Geräte gerade in der Hacker-Szene äußerst populär. Was die Zielgruppe angeht ist Pirate Bay damit durchaus auch der richtige Platz für den Austausch solcher Daten.
Die Betreiber der Plattform sehen sich mit dem neuen Angebot auch ein wenig als Vorreiter für die zukünftige Entwicklung, in der 3D-Drucker und ähnliche Systeme nicht nur billiger werden, sondern auch komplexere Gegenstände aus verschiedenen Materialien produzieren können. "Man wird seine Turnschuhe in spätestens 20 Jahren herunterladen", lautet die Prognose.
Die Beschränkung einer Verbreitung digitaler Baupläne und eine automatisierte Produktion vor Ort ist für die Pirate Bay-Betreiber ein großer gesellschaftlicher Schritt nach vorn. Er könnte letztlich die Zahl der Waren, die um die Welt transportiert werden eindämmen. "Wir sind überzeugt, dass die Zukunft des Sharings auch physische Daten betrifft", hieß es.
Allerdings ist man sich auch bewusst, dass das Thema heute noch keine besonders wichtige Rolle spielt und man eher ein Nischensegment bedient. Scherzhaft schloss man deshalb mit den Worten: "Wir haben darüber nachgedacht, uns vorübergehend in 'The Product Bay' umzubenennen - aber wir hatten keinen Grafiker hier, der das Logo gebaut hätte. In der Zukunft laden wir uns ihn einfach herunter."
Angebot eines Piratenschiffes
Das Angebot in der Kategorie ist noch recht klein. Etwas mehr als zehn Druckvorlagen stehen aktuell zur Verfügung. Diese reichen von Dart-Pfeilen, Figuren für Table-Top-Spiele bis hin zu einem recht komplexen Piratenschiff, das dem Pirate Bay-Logo nachempfunden ist.
Die Verbreitung von 3D-Druckern ist derzeit zwar noch recht gering, allerdings sind solche Geräte gerade in der Hacker-Szene äußerst populär. Was die Zielgruppe angeht ist Pirate Bay damit durchaus auch der richtige Platz für den Austausch solcher Daten.
Die Betreiber der Plattform sehen sich mit dem neuen Angebot auch ein wenig als Vorreiter für die zukünftige Entwicklung, in der 3D-Drucker und ähnliche Systeme nicht nur billiger werden, sondern auch komplexere Gegenstände aus verschiedenen Materialien produzieren können. "Man wird seine Turnschuhe in spätestens 20 Jahren herunterladen", lautet die Prognose.
Die Beschränkung einer Verbreitung digitaler Baupläne und eine automatisierte Produktion vor Ort ist für die Pirate Bay-Betreiber ein großer gesellschaftlicher Schritt nach vorn. Er könnte letztlich die Zahl der Waren, die um die Welt transportiert werden eindämmen. "Wir sind überzeugt, dass die Zukunft des Sharings auch physische Daten betrifft", hieß es.
Allerdings ist man sich auch bewusst, dass das Thema heute noch keine besonders wichtige Rolle spielt und man eher ein Nischensegment bedient. Scherzhaft schloss man deshalb mit den Worten: "Wir haben darüber nachgedacht, uns vorübergehend in 'The Product Bay' umzubenennen - aber wir hatten keinen Grafiker hier, der das Logo gebaut hätte. In der Zukunft laden wir uns ihn einfach herunter."
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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