Android-Market erreicht Meilenstein und zieht voran
Der Suchmaschinenkonzern Google hat einen neuen Meilenstein bei der Ausstattung seines Android Markets erreicht. Die Nutzer von Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem können nun inzwischen aus einer Auswahl von über 400.000 verschiedenen Anwendungen wählen.
Damit dürfte Google den AppStore von Apples iOS-Plattform in absehbarer Zeit einholen. Doch bis dieser Moment erreicht war, ist es ein weiter Weg gewesen. Vor allem der Anfang verlief recht schleppend, weshalb Google bis zum erreichen der 400.000-Apps-Marke auch deutlich länger brauchte als der Konkurrent: Nämlich ganze 31 Monate, während Apple die Zahl schon nach 22 Monaten verkünden konnte.
Zuletzt hat sich die Entwicklung massiv beschleunigt. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass Android inzwischen weiter verbreitet ist als iOS und damit trotz aller Schwächen bei der kommerziellen Vermarktung von Apps für mehr Entwickler interessant wird. So benötigte Google sowohl für den Sprung von 200.000 auf 300.000 Apps als auch für die nun abgeschlossenen weiteren 100.000 jeweils kürzere Zeiträume als Apple, dessen AppStore inzwischen aber bei über 500.000 Apps angekommen ist.
Rund 68 Prozent der im Android Market zu findenden Programme werden kostenlos angeboten. Zunehmend versuchen Entwickler aber über das so genannte Freemium-Modell Geld zu verdienen. Hier können die Anwender die Grundfunktionen einer App kostenlos testen, zusätzliche Inhalte und Features werden anschließend gegen die Zahlung einer Gebühr freigeschaltet. Dies soll das Problem lösen, dass Android-Nutzer deutlich weniger bereit sind, für Software Geld zu bezahlen, als iOS-User.
Apples Plattform ist nämlich bei Entwicklern noch immer die Nummer 1, weil sich hier erst einmal Geld verdienen lässt. Wie eine kürzliche Untersuchung zeigte, ist der Umsatz allein mit iPad-Anwendungen etwa doppelt so hoch, wie im gesamten Android-Market. Hinzu kommen noch einmal deutlich höhere Einnahmen von den iPhones.
Zuletzt hat sich die Entwicklung massiv beschleunigt. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass Android inzwischen weiter verbreitet ist als iOS und damit trotz aller Schwächen bei der kommerziellen Vermarktung von Apps für mehr Entwickler interessant wird. So benötigte Google sowohl für den Sprung von 200.000 auf 300.000 Apps als auch für die nun abgeschlossenen weiteren 100.000 jeweils kürzere Zeiträume als Apple, dessen AppStore inzwischen aber bei über 500.000 Apps angekommen ist.
Rund 68 Prozent der im Android Market zu findenden Programme werden kostenlos angeboten. Zunehmend versuchen Entwickler aber über das so genannte Freemium-Modell Geld zu verdienen. Hier können die Anwender die Grundfunktionen einer App kostenlos testen, zusätzliche Inhalte und Features werden anschließend gegen die Zahlung einer Gebühr freigeschaltet. Dies soll das Problem lösen, dass Android-Nutzer deutlich weniger bereit sind, für Software Geld zu bezahlen, als iOS-User.
Apples Plattform ist nämlich bei Entwicklern noch immer die Nummer 1, weil sich hier erst einmal Geld verdienen lässt. Wie eine kürzliche Untersuchung zeigte, ist der Umsatz allein mit iPad-Anwendungen etwa doppelt so hoch, wie im gesamten Android-Market. Hinzu kommen noch einmal deutlich höhere Einnahmen von den iPhones.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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