Claude-KI im Visier: Malware stiehlt Sitzungen und leert Konten
Das KI-Unternehmen Anthropic sperrt derzeit zahlreiche Nutzerkonten seines Textgenerators Claude wegen massiver Cyberangriffe. Kriminelle nutzen gestohlene Sitzungs-Cookies, um teure Nutzungskontingente auf Kosten der Opfer zu verbrauchen.
Um an die Zugänge zu gelangen, setzen die Täter auf sogenannte Infostealer. Das ist eine spezielle Form von Schadsoftware, die unbemerkt im Hintergrund sensible Daten sammelt. Anstatt Passwörter zu knacken, kopieren die Programme aktive Sitzungs-Cookies direkt aus dem Webbrowser der Opfer. Dadurch können die Hacker die Zwei-Faktor-Authentifizierung vollständig umgehen.
Laut Bleeping Computer stammt die Infektion nicht von der KI-Plattform selbst. Die Nutzer fangen sich die Schadsoftware meist durch den Download von illegal kopierter Software oder manipulierten Apps ein. Einschlägig bekannte Programme wie Vidar, RedLine oder Atomic Stealer lesen dann lokale Daten aus und übermitteln das Material an externe Server.
Betroffene erhalten zudem eine E-Mail mit genauen Handlungsanweisungen. Ein reines Ändern des Passworts reicht in den Fällen nicht aus, da die Schadsoftware weiterhin auf dem Computer aktiv sein kann. Der Entwickler rät dazu, das System zunächst gründlich auf Viren zu prüfen und die Schadprogramme zu entfernen.
Experten empfehlen nach einer solchen Infektion, das Betriebssystem vollständig zu bereinigen oder neu zu installieren. Anschließend raten sie, alle Passwörter für E-Mail-Konten und Browser-Dienste zu ändern sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung erneut zu aktivieren. Auch die Überprüfung von Kreditkartenabrechnungen auf unregelmäßige Abbuchungen gehört zu den empfohlenen Maßnahmen. Erst wenn das Gerät sicher ist, sollten Nutzer ihre Zahlungsinformationen wieder im Konto hinterlegen.
Nutzt ihr kostenpflichtige KI-Dienste und wurdet ihr vielleicht schon einmal Opfer eines Cookie-Diebstahls? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Konten-Sperrungen bei Claude
Anthropic sperrt aktuell zahlreiche Nutzerkonten seiner KI Claude. Der Grund dafür sind großangelegte Cyberangriffe, bei denen Kriminelle fremde Zugänge kapern. Die Angreifer haben es auf die kostenpflichtigen Nutzungskontingente, sogenannte Token, abgesehen. Sie verbrauchen die Ressourcen für eigene Zwecke, wodurch den eigentlichen Kontoinhabern ein finanzieller Schaden entsteht.Um an die Zugänge zu gelangen, setzen die Täter auf sogenannte Infostealer. Das ist eine spezielle Form von Schadsoftware, die unbemerkt im Hintergrund sensible Daten sammelt. Anstatt Passwörter zu knacken, kopieren die Programme aktive Sitzungs-Cookies direkt aus dem Webbrowser der Opfer. Dadurch können die Hacker die Zwei-Faktor-Authentifizierung vollständig umgehen.
Laut Bleeping Computer stammt die Infektion nicht von der KI-Plattform selbst. Die Nutzer fangen sich die Schadsoftware meist durch den Download von illegal kopierter Software oder manipulierten Apps ein. Einschlägig bekannte Programme wie Vidar, RedLine oder Atomic Stealer lesen dann lokale Daten aus und übermitteln das Material an externe Server.
Schutzmaßnahmen der Entwickler
Anthropic versucht, dieses Angriffsszenario möglichst effektiv zu bekämpfen: Sobald das System ungewöhnliche Aktivitäten feststellt, reagiert der Betreiber. Das Unternehmen meldet betroffene Anwender zwangsweise von allen Geräten ab. Das macht die gestohlenen Sitzungs-Cookies für die Angreifer sofort unbrauchbar. Zusätzlich entfernt das System hinterlegte Zahlungsmethoden, um weitere unautorisierte Abbuchungen zu verhindern. Bereits entstandene Fehlbuchungen werden erstattet.Betroffene erhalten zudem eine E-Mail mit genauen Handlungsanweisungen. Ein reines Ändern des Passworts reicht in den Fällen nicht aus, da die Schadsoftware weiterhin auf dem Computer aktiv sein kann. Der Entwickler rät dazu, das System zunächst gründlich auf Viren zu prüfen und die Schadprogramme zu entfernen.
Experten empfehlen nach einer solchen Infektion, das Betriebssystem vollständig zu bereinigen oder neu zu installieren. Anschließend raten sie, alle Passwörter für E-Mail-Konten und Browser-Dienste zu ändern sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung erneut zu aktivieren. Auch die Überprüfung von Kreditkartenabrechnungen auf unregelmäßige Abbuchungen gehört zu den empfohlenen Maßnahmen. Erst wenn das Gerät sicher ist, sollten Nutzer ihre Zahlungsinformationen wieder im Konto hinterlegen.
Nutzt ihr kostenpflichtige KI-Dienste und wurdet ihr vielleicht schon einmal Opfer eines Cookie-Diebstahls? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Anthropic sperrt derzeit viele Nutzerkonten des KI-Dienstes Claude
- Kriminelle stehlen aktive Sitzungs-Cookies aus Webbrowsern der Opfer
- Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird durch diesen Trick umgangen
- Die Täter nutzen Schadsoftware wie Infostealer aus illegalen Downloads
- Der Betreiber Anthropic meldet betroffene Anwender überall zwangsweise ab
- Finanzielle Schäden durch missbrauchte Token werden zurückerstattet
Siehe auch:
- BitTorrent und Co.: Anthropic wegen massiver Rechteverletzung verklagt
- Anthropic-Sperre: Gericht erklärt Pentagon-Blacklisting für illegal
- Anthropic: Große Störung hat diverse Claude-Dienste lahmgelegt
- Anthropic-Test: KI-Agenten griffen bei "Revierkämpfen" zur Sabotage
- Auch Anthropic-KI geriet außer Kontrolle, hackte sich in andere Firmen
Thema:
Videos zum Thema KI
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
- Bing mit ChatGPT: Microsoft stellt seinen "Kopilot fürs Netz" vor
Beliebte KI-Downloads
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Fast 2 Jahre vor Finalisierung: TP-Link stellt erste Router mit Wi-Fi 8 vor
- Wichtiges Umspannwerk in Brandenburg mit Sprengstoff beschossen
- Media Markt & Saturn: Das sind die 12 besten Angebote der Woche
- 479 € fürs Zähneputzen: Dysons irre Zahnbürste filmt eure Zahnlücken
- Claude-KI im Visier: Malware stiehlt Sitzungen und leert Konten
- Seit 2019 versprochen: Tesla FSD bekommt nun Schlagloch-Erkennung
- Mähroboter-Neuheit im Praxis-Check: Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!