Musikindustrie fordert Einführung von Three Strikes
Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat gestern im Rahmen eines parlamentarischen Abends anhaltende Verzögerungen bei den Reformen im Urheberrechtsschutz sowie eine weiter zunehmenden Nutzung illegaler Musikquellen im Internet beklagt.
Die Bundesregierung wurde aufgefordert, noch in dieser Legislaturperiode die Weichen zu einem stärkeren Schutz des geistigen Eigentums und des legalen Musikangebots im Internet zu stellen. Dabei bezog man sich ausdrücklich auf das französische Three Strikes-Modell, nach dem Nutzern, die mehrfach bei Urheberrechtsverletzungen ertappt werden, der Internet-Anschluss gesperrt wird.
Aber auch die freiwilligen Vereinbarungen zwischen Providern und Rechteinhabern in den USA zum Vorgehen gegen illegale Angebote wurde als beispielhaft hingestellt. "Nachdem die Musikindustrie Ende der 1990er Jahre als erste Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft vom illegalen Filesharing überrollt wurde, hat sie längst alle Voraussetzungen für die legale Nutzung geschaffen. Jetzt ist die Politik gefordert", sagte Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI.
Neben der gesellschaftlichen Wertschätzung von Kultur sowie der Solidarisierung mit dem legalen Angebot sei es notwendig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz des geistigen Eigentums und des legalen Angebots, sowie auch zur Eindämmung neuer illegaler Phänomene zu schaffen, führte er aus. "Selbst das beste legale Angebot kann langfristig mit den massenhaften illegalen Umsonst-Angeboten nicht konkurrieren", so Gorny weiter. Die Musikindustrie habe in Deutschland inzwischen mehr als 60 legale Dienste etabliert - von Download-Modellen bis hin zum Streaming aus der Cloud.
"Neben den mittlerweile bekannten Problemen Filesharing und Sharehoster setzen seit einiger Zeit neue Anbieter, die sich zum Teil in rechtlichen Grauzonen bewegen und ebenfalls weder Künstler noch Musikfirmen an den Einnahmen beteiligen, die Branche mit für den User irreführenden Umsonst-Angeboten unter Druck", sagte Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI.
Aber auch die freiwilligen Vereinbarungen zwischen Providern und Rechteinhabern in den USA zum Vorgehen gegen illegale Angebote wurde als beispielhaft hingestellt. "Nachdem die Musikindustrie Ende der 1990er Jahre als erste Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft vom illegalen Filesharing überrollt wurde, hat sie längst alle Voraussetzungen für die legale Nutzung geschaffen. Jetzt ist die Politik gefordert", sagte Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI.
Neben der gesellschaftlichen Wertschätzung von Kultur sowie der Solidarisierung mit dem legalen Angebot sei es notwendig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz des geistigen Eigentums und des legalen Angebots, sowie auch zur Eindämmung neuer illegaler Phänomene zu schaffen, führte er aus. "Selbst das beste legale Angebot kann langfristig mit den massenhaften illegalen Umsonst-Angeboten nicht konkurrieren", so Gorny weiter. Die Musikindustrie habe in Deutschland inzwischen mehr als 60 legale Dienste etabliert - von Download-Modellen bis hin zum Streaming aus der Cloud.
"Neben den mittlerweile bekannten Problemen Filesharing und Sharehoster setzen seit einiger Zeit neue Anbieter, die sich zum Teil in rechtlichen Grauzonen bewegen und ebenfalls weder Künstler noch Musikfirmen an den Einnahmen beteiligen, die Branche mit für den User irreführenden Umsonst-Angeboten unter Druck", sagte Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Leistungs-Boost kommt: Windows 11 erhält Unterstützung für Intel APX
- Steam: Dieses kuriose Spiel kann immer nur 1 Person weltweit spielen
- UEFI-Bootkit umgeht Secure Boot auf gepatchten Windows-Systemen
- Zen 6 vs. Zen 5: Benchmark-Zahlen deuten großen Leistungssprung an
- Mondlandung 2028: NASA ändert Artemis-III-Pläne schon wieder
- Kein Umstieg: Dänemark behält MS Office, lehnt Open-Source-Lösung ab
- SpaceX-Drosselung: Musk bestätigt Absicht, Ukraine "selbst schuld"
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
robocopy
Airboss - Heute 01:48 Uhr -
die neueste DietPi 10.8 ist da:
d-hubs - 23.10. 17:19 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - 23.10. 11:39 Uhr -
OpenBSD 8.0, veröffentlicht :: 61. offizielle Version
d-hubs - 22.10. 23:43 Uhr -
eMclient - Geburtstage anzeigen
teddy4you - 21.10. 16:18 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen