Studie: Chrome ist sicherster Browser, FF versagt
Laut einer 'Studie' des Sicherheitsunternehmens Accuvant ist Chrome der derzeit mit Abstand sicherste Webbrowser. Etwas überraschend: Der Internet Explorer schlägt Mozillas Firefox. Dabei fielen vier der sieben Security-Features beim FF komplett durch. Opera und Safari wurden allerdings nicht getestet.
Dass Chrome (mit großem Abstand) zum sichersten Browser gekürt worden ist, überrascht nicht unbedingt: Zum einen ist der Ruf des Google-Browsers in dieser Kategorie ohnehin gut, zum anderen lautet der Auftraggeber der Untersuchung aber Google selbst. Allerdings beteuert Accuvant, dass man absolut objektiv an die Sache herangegangen sei.
Getestet wurden die Chrome-Versionen 12 und 13, vom Internet Explorer schickte man Nummer 9 in Rennen, beim Mozilla-Browser war es Firefox 5.0.1. Als Betriebssystem kam eine 32-Bit-Version von Windows 7 zum Einsatz. Bei der Untersuchungsmethode konzentrierten sich die Macher der Studie allerdings nicht nur auf bereits bekannte Schwachstellen, sondern auf Sicherheitsmechanismen, die künftige Exploits verhindern sollen.
Zu den Schutzkonzepten, die auf dem Prüfstand standen, gehörten unter anderem Data Execution Prevention, Address Space Layout Randomization sowie Stack Cookies. Alle drei Browser setzen diese Technologien ein. Die Spreu trennt sich vom Weizen erst bei den Themen Sandboxing, Plug-In-Sicherheit und JIT Hardening: Diese Funktionen entsprechen beim Chrome dem Industriestandard, beim Firefox fehlen sie dagegen komplett oder können als "ineffektiv" bezeichnet werden. Beim Internet Explorer sind Sandboxing und Plug-In-Security zwar mit an Bord, diese haben aber gewisse Defizite aufzuweisen.
Beim so genannten URL-Blacklisting, bei dem Web-Adressen mit Malware noch vor dem Abruf herausgefiltert werden sollen, fielen alle drei Browser durch. Hierfür wurden in einem Zeitraum von acht Tagen im Schnitt 3086 (Live-)URLs getestet, dabei erkannten alle drei Browser nur knapp mehr als 400 Malware-URLs.
Getestet wurden die Chrome-Versionen 12 und 13, vom Internet Explorer schickte man Nummer 9 in Rennen, beim Mozilla-Browser war es Firefox 5.0.1. Als Betriebssystem kam eine 32-Bit-Version von Windows 7 zum Einsatz. Bei der Untersuchungsmethode konzentrierten sich die Macher der Studie allerdings nicht nur auf bereits bekannte Schwachstellen, sondern auf Sicherheitsmechanismen, die künftige Exploits verhindern sollen.
Zu den Schutzkonzepten, die auf dem Prüfstand standen, gehörten unter anderem Data Execution Prevention, Address Space Layout Randomization sowie Stack Cookies. Alle drei Browser setzen diese Technologien ein. Die Spreu trennt sich vom Weizen erst bei den Themen Sandboxing, Plug-In-Sicherheit und JIT Hardening: Diese Funktionen entsprechen beim Chrome dem Industriestandard, beim Firefox fehlen sie dagegen komplett oder können als "ineffektiv" bezeichnet werden. Beim Internet Explorer sind Sandboxing und Plug-In-Security zwar mit an Bord, diese haben aber gewisse Defizite aufzuweisen.
Beim so genannten URL-Blacklisting, bei dem Web-Adressen mit Malware noch vor dem Abruf herausgefiltert werden sollen, fielen alle drei Browser durch. Hierfür wurden in einem Zeitraum von acht Tagen im Schnitt 3086 (Live-)URLs getestet, dabei erkannten alle drei Browser nur knapp mehr als 400 Malware-URLs.
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