Hyundai: Tacho-Display vor dem Fahrer wird kostenpflichtiges Extra
Hyundai macht bei neuen Modellen das digitale Cockpit teilweise zur Sonderausstattung. Obwohl die Fahrzeuge mit riesigen Zentraldisplays ausgerüstet werden, fehlt ausgerechnet die digitale Anzeige direkt vor dem Fahrer in den Basisversionen bestimmter Modelle.
Bei den genannten Modellen fällt allerdings eine Gemeinsamkeit auf: Das schlanke digitale Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von 9,9 Zoll, auf dem der Fahrer beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeit ablesen kann, gehört nicht überall zur Serienausstattung, berichtet Motor1. Beim Ioniq 3 und Elantra verzichten die günstigsten Varianten darauf. Wer die Anzeige mit Geschwindigkeit, Fahrdaten und weiteren Informationen direkt im Blickfeld haben möchte, muss entweder eine höhere Ausstattung wählen oder einen Aufpreis bezahlen.
In Südkorea verlangt Hyundai für den Elantra zusätzlich 350.000 Won, umgerechnet rund 255 Euro. In Großbritannien ist der Ioniq 3 erst ab der zweiten Ausstattungslinie mit dem Fahrerdisplay ausgerüstet. Auffällig ist dabei, dass die offiziellen Pressebilder der Fahrzeuge durchweg Varianten mit Instrumentenanzeige zeigen. Erst ein Blick in die Konfiguratoren offenbart, dass die Basismodelle ohne den Bildschirm angeboten werden.
Pleos Connect soll zukünftig eine wesentlich größere Rolle im Konzern spielen. Hyundai plant, das System bis Ende des Jahrzehnts in rund 20 Millionen Fahrzeugen einzusetzen. Neben Hyundai sollen auch die Schwestermarken Kia und Genesis davon profitieren. Als möglicher erster Kia mit der neuen Plattform gilt der für 2027 erwartete nächste Sportage.
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Serie ist nur noch das große Zentral-Display
Hintergrund ist das neue Infotainmentsystem Pleos Connect, das auf Android Automotive OS basiert. Hyundai führt die Plattform derzeit schrittweise ein. Im Flaggschiff Grandeur misst der zentrale Touchscreen bis zu 17,9 Zoll. Beim neuen Elantra und beim erstmals angebotenen Ioniq 3 sind je nach Ausführung 12,9 oder 14,6 Zoll große Bildschirme vorgesehen. Auch der kommende Tucson setzt auf die neue Technik.Bei den genannten Modellen fällt allerdings eine Gemeinsamkeit auf: Das schlanke digitale Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von 9,9 Zoll, auf dem der Fahrer beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeit ablesen kann, gehört nicht überall zur Serienausstattung, berichtet Motor1. Beim Ioniq 3 und Elantra verzichten die günstigsten Varianten darauf. Wer die Anzeige mit Geschwindigkeit, Fahrdaten und weiteren Informationen direkt im Blickfeld haben möchte, muss entweder eine höhere Ausstattung wählen oder einen Aufpreis bezahlen.
In Südkorea verlangt Hyundai für den Elantra zusätzlich 350.000 Won, umgerechnet rund 255 Euro. In Großbritannien ist der Ioniq 3 erst ab der zweiten Ausstattungslinie mit dem Fahrerdisplay ausgerüstet. Auffällig ist dabei, dass die offiziellen Pressebilder der Fahrzeuge durchweg Varianten mit Instrumentenanzeige zeigen. Erst ein Blick in die Konfiguratoren offenbart, dass die Basismodelle ohne den Bildschirm angeboten werden.
Pleos auch für Kia und Genesis
Damit geht Hyundai einen Schritt, der angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Auto ungewöhnlich wirkt. Während immer größere Touchscreens Einzug halten, wird eine der grundlegendsten Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Fahrer zum Extra. Immerhin verzichtet Hyundai nicht vollständig auf ein Kombiinstrument. Zudem bleiben zahlreiche physische Bedienelemente für häufig verwendete Funktionen erhalten.Pleos Connect soll zukünftig eine wesentlich größere Rolle im Konzern spielen. Hyundai plant, das System bis Ende des Jahrzehnts in rund 20 Millionen Fahrzeugen einzusetzen. Neben Hyundai sollen auch die Schwestermarken Kia und Genesis davon profitieren. Als möglicher erster Kia mit der neuen Plattform gilt der für 2027 erwartete nächste Sportage.
Zusammenfassung
- Hyundai macht das digitale Fahrerdisplay teilweise kostenpflichtig
- In den Basisversionen von Ioniq 3 und Elantra fehlt der Bildschirm
- Basis dafür bildet das neue Infotainmentsystem namens Pleos Connect
- Offizielle Pressebilder zeigen die Modelle stets mit vollem Cockpit
- Physische Tasten für oft genutzte Funktionen bleiben dennoch erhalten
- Konzernmarken wie Kia und Genesis sollen die Software künftig nutzen
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