Netflix erhöht Preise: Streaming wird in Deutschland spürbar teurer
Netflix zieht in Deutschland und Österreich erneut die Preise an. Alle Abonnement-Modelle werden teurer, wobei der werbefinanzierte Tarif prozentual am stärksten steigt. Zudem wird das bisherige Basis-Abo für Bestandskunden nun endgültig eingestellt.
Die prozentual größte Steigerung erfährt das Standard-Abo mit Werbung, das von 4,99 Euro auf 6,99 Euro klettert. Das reguläre Standard-Abo mit einer Auflösung in Full-HD kostet künftig 15,99 Euro anstelle der bisherigen 13,99 Euro. Für das Premium-Abo, welches hochauflösende 4K-Bilder bietet, werden ab sofort 21,99 Euro fällig. Gleichzeitig stellt der Konzern das werbefreie Basis-Abo endgültig ein, sodass betroffene Kunden den Tarif wechseln müssen.
Wie Digital Fernsehen berichtet, steigen auch die Kosten für das Teilen von Konten. Ein Zusatzmitglied im Werbe-Tarif kostet nun 4,99 Euro, in den werbefreien Modellen sind es 5,99 Euro. In Österreich steigt der Preis für das noch bestehende Basis-Abo auf 10,99 Euro (die Werbeversion folgt da erst 2027). Zum Vergleich: In den USA zahlen Kunden für den Premium-Tarif mittlerweile 26,99 US-Dollar (umgerechnet 23 Euro).
Für Abonnenten bedeutet das zwar ein breiteres Angebot, allerdings müssen auch Nutzer, die sich nicht für Sport interessieren, die Mehrkosten mittragen. Zudem forciert der Anbieter durch die Einstellung des Basis-Abos gezielt den Wechsel in den Werbe-Tarif, der dem Unternehmen zusätzliche Einnahmequellen sichert.
Bestandskunden müssen der aktuellen Preiserhöhung explizit zustimmen, bevor die neuen Gebühren abgebucht werden dürfen. Verweigern sie das, wird das Abonnement beendet. Bisherige Zahlen zeigen aber, dass die Mehrheit der weltweit über 325 Millionen Nutzer Preissprünge akzeptiert. Ob die Schmerzgrenze der Konsumenten mit dem Überschreiten der 20-Euro-Marke erreicht ist, bleibt abzuwarten.
Die Preise für Streaming steigen weiter an. Akzeptiert ihr die neuen Gebühren oder kündigt ihr euer Abonnement? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Netflix erhöht im September die Preise für alle Abos in Deutschland
- Der bisherige werbefreie Basis-Tarif wird nun vollständig eingestellt
- Das hochauflösende Premium-Abo kostet künftig 21,99 Euro im Monat
- Die Kosten für zusätzliche Mitglieder außerhalb des Haushalts steigen
- Höhere Investitionen in Lizenzen und Live-Sport begründen den Schritt
- Bestandskunden müssen den höheren Abo-Gebühren explizit zustimmen
Netflix-Abos werden überall teurer
Der Streamingdienst Netflix erhöht im September 2026 die monatlichen Gebühren für alle Tarifstufen in Deutschland und Österreich. Nachdem die letzte Anpassung im April 2024 stattfand, steigen die Kosten nun um jeweils zwei Euro an. Das Unternehmen begründet den Schritt mit notwendigen Investitionen in das Programmangebot.Die prozentual größte Steigerung erfährt das Standard-Abo mit Werbung, das von 4,99 Euro auf 6,99 Euro klettert. Das reguläre Standard-Abo mit einer Auflösung in Full-HD kostet künftig 15,99 Euro anstelle der bisherigen 13,99 Euro. Für das Premium-Abo, welches hochauflösende 4K-Bilder bietet, werden ab sofort 21,99 Euro fällig. Gleichzeitig stellt der Konzern das werbefreie Basis-Abo endgültig ein, sodass betroffene Kunden den Tarif wechseln müssen.
Wie Digital Fernsehen berichtet, steigen auch die Kosten für das Teilen von Konten. Ein Zusatzmitglied im Werbe-Tarif kostet nun 4,99 Euro, in den werbefreien Modellen sind es 5,99 Euro. In Österreich steigt der Preis für das noch bestehende Basis-Abo auf 10,99 Euro (die Werbeversion folgt da erst 2027). Zum Vergleich: In den USA zahlen Kunden für den Premium-Tarif mittlerweile 26,99 US-Dollar (umgerechnet 23 Euro).
Sportrechte und Werbung im Fokus
Der Konzern rechtfertigt die gestiegenen Preise mit dem Ausbau des Katalogs. Das Unternehmen argumentiert, dass ein attraktives Programmangebot kontinuierlich höhere Investitionen erfordere. Ein wesentlicher Faktor sind dabei kostspielige Lizenzen für Live-Sport, die zunehmend in das Portfolio aufgenommen werden.Für Abonnenten bedeutet das zwar ein breiteres Angebot, allerdings müssen auch Nutzer, die sich nicht für Sport interessieren, die Mehrkosten mittragen. Zudem forciert der Anbieter durch die Einstellung des Basis-Abos gezielt den Wechsel in den Werbe-Tarif, der dem Unternehmen zusätzliche Einnahmequellen sichert.
Bestandskunden müssen der aktuellen Preiserhöhung explizit zustimmen, bevor die neuen Gebühren abgebucht werden dürfen. Verweigern sie das, wird das Abonnement beendet. Bisherige Zahlen zeigen aber, dass die Mehrheit der weltweit über 325 Millionen Nutzer Preissprünge akzeptiert. Ob die Schmerzgrenze der Konsumenten mit dem Überschreiten der 20-Euro-Marke erreicht ist, bleibt abzuwarten.
Die Preise für Streaming steigen weiter an. Akzeptiert ihr die neuen Gebühren oder kündigt ihr euer Abonnement? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Grand Theft Auto 6: Der GTA-6-Trailer führt Film-Charts auf Netflix an
- GTA 6: Hier seht ihr den XXL-Gameplay-Trailer - ganz ohne Netflix-Abo
- Netflix erwägt, andere Streamingdienste in sein Angebot zu integrieren
- Netflix: Das sind die neuen Filme und Serien im September 2026
- Netflix kaufte für viel Geld Spiele-Entwickler - und schließt sie jetzt
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Netflixs Aktienkurs
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- Cyberpunk: Edgerunners 2 - Neuer Teaser-Trailer und Startdatum
- Cyberpunk: Edgerunners 2: Netflix zeigt einen neuen Teaser zur Serie
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