Forscher testen 'Augmented Reality'-Kontaktlinsen
Amerikanische Forscher haben nach eigenen Angaben erfolgreich erste Tests mit einer neuen Generation von Kontaktlinsen durchgeführt, die eines Tages mit Hilfe integrierter Schaltungen Informationen direkt vor dem Auge des Trägers anzeigen sollen.
Die Technologie soll die Anzeige von Texten, E-Mails und anderen Daten sowie die Nutzung von Augmented Reality-Anwendungen ermöglichen, fast wie man es aus Science-Fiction-Filmen kennt. Den Forschern von der Washington State University in Seatte ist es nun gelungen, erste einfache Prototypen erfolgreich mit Versuchstieren zu erproben, berichtet die 'BBC'.
Die Tests hätten gezeigt, dass ihr Ansatz umsetzbar und zugleich sicher ist, heißt es. Noch gibt es aber diverse Probleme zu bewältigen, darunter die zuverlässige Versorgung mit Energie und die Entwicklung wirklich brauchbarer "Displays". Die aktuellen Prototypen funktionieren zu Beispiel nur dann, wenn sie wenige Zentimeter von einer drahtlosen Stromquellen entfernt sind.
Darüber hinaus sind die in die Kontaktlinsen integrierten Schaltungen noch zu groß, so dass bisher lediglich eine einzige einfache LED realisiert werden kann. Um auf den flexiblen Linsen ein brauchbares Display zu schaffen, wären Hunderte weitere Pixel nötig, denn nur so ließen sich komplexe "holografische" Bilder anzeigen.
Die Anwendungsgebiete für Kontaktlinsen mit integrierten Displays sind sehr vielfältig. So könnten auf ihnen zum Beispiel Navigationsinformationen oder Spieleinhalte angezeigt werden. Darüber hinaus wäre die Ausgabe von Gesundheitsdaten wie etwa dem Blutzuckerspiegel in Kombination mit Biosensoren im Körper des Trägers denkbar.
Das nächste große Ziel der US-Forscher ist es, einen vordefinierten Text auf der Linse anzeigen zu lassen. Die größte Hürde dazu haben sie bereits überwunden - durch Anpassungen der Linsen ist das Auge anders als sonst in der Lage, auf die direkt davor platzierte Linse zu fokussieren. Normalerweise kann das menschliche Auge erst ab einem gewissen Abstand zum betrachteten Objekt scharf sehen.
Die Tests hätten gezeigt, dass ihr Ansatz umsetzbar und zugleich sicher ist, heißt es. Noch gibt es aber diverse Probleme zu bewältigen, darunter die zuverlässige Versorgung mit Energie und die Entwicklung wirklich brauchbarer "Displays". Die aktuellen Prototypen funktionieren zu Beispiel nur dann, wenn sie wenige Zentimeter von einer drahtlosen Stromquellen entfernt sind.
Darüber hinaus sind die in die Kontaktlinsen integrierten Schaltungen noch zu groß, so dass bisher lediglich eine einzige einfache LED realisiert werden kann. Um auf den flexiblen Linsen ein brauchbares Display zu schaffen, wären Hunderte weitere Pixel nötig, denn nur so ließen sich komplexe "holografische" Bilder anzeigen.
Die Anwendungsgebiete für Kontaktlinsen mit integrierten Displays sind sehr vielfältig. So könnten auf ihnen zum Beispiel Navigationsinformationen oder Spieleinhalte angezeigt werden. Darüber hinaus wäre die Ausgabe von Gesundheitsdaten wie etwa dem Blutzuckerspiegel in Kombination mit Biosensoren im Körper des Trägers denkbar.
Das nächste große Ziel der US-Forscher ist es, einen vordefinierten Text auf der Linse anzeigen zu lassen. Die größte Hürde dazu haben sie bereits überwunden - durch Anpassungen der Linsen ist das Auge anders als sonst in der Lage, auf die direkt davor platzierte Linse zu fokussieren. Normalerweise kann das menschliche Auge erst ab einem gewissen Abstand zum betrachteten Objekt scharf sehen.
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