Magic Leap: Derzeitige stereoskopische 3D schadet dem Gehirn
Das US-Startup Magic Leap, das eine geheimnisumwitterte Augmented Reality-Lösung entwickelt, will das auf eine völlig neuartige Weise ermöglichen. Details dazu gibt es bisher kaum, das Unternehmen will aber etwas Vergleichbares wie Microsofts HoloLens umsetzen, aber ohne stereoskopische Nah-Augen-3D, da diese Technologie "neurologische Defizite" zur Folge habe.
Wie das System genau arbeitet ist aber streng geheim und entsprechend mysteriös: Bekannt ist, dass eine Brille dafür notwendig ist und (vermutlich) die Bilder direkt auf die Netzhaut projiziert. CEO Rony Abovitz, der sich nun einem AMA auf Reddit stellte, beschrieb die Umsetzung zwar, so richtig schlau wird man daraus aber auch nicht. Er meinte etwa, dass man "tief in der Physik der visuellen Welt gegraben" und dadurch etwas Neuartiges erschaffen habe.
Eines stellte Abovitz auf Reddit aber klar: Mit Oculus Rift, HoloLens und Co. hat Magic Leap nichts zu tun, ganz im Gegenteil: Laut Abovitz sei die Philosophie seines Unternehmens, "keine Fußabdrücke" im Gehirn zu hinterlassen. Denn es gebe "keine Zweifel", dass stereoskopische 3D-Systeme, die in der Nähe des Auges "arbeiten", zu neurologischen Veränderungen, sprich Schäden, führen können.
Demnach gebe es eine lange Geschichte von Problemen, die "near-eye stereoscopic 3D" auslösen könne. Diese seien aber nicht weit verbreitet, da die Technologie bisher nur einigen wenigen (etwa dem Militär) vorbehalten gewesen sei.
Das hänge zwar von vielen Faktoren ab (Häufigkeit, Nutzungsdauer, Neuroplastizität), er persönlich habe aber schon zahlreiche derartige Probleme erlebt: "Ich würde solche Geräte nicht tragen."
Mysterium Magic Leap
Ähnlich wie HoloLens, aber doch ganz anders. So lässt sich Magic Leap wohl - auch mangels an konkreten Informationen - derzeit umschreiben. Das Startup, das zu seinen Investoren Größen wie Google zählt, ist eigenen Angaben noch im "Stealth"-Modus, nur wenige Menschen durften das AR-System des Unternehmens aus Florida ausprobieren, diese waren aber stets euphorisch, wie echt Magic Leap die Realität mit Computer-generierten Bilder verknüpft.Wie das System genau arbeitet ist aber streng geheim und entsprechend mysteriös: Bekannt ist, dass eine Brille dafür notwendig ist und (vermutlich) die Bilder direkt auf die Netzhaut projiziert. CEO Rony Abovitz, der sich nun einem AMA auf Reddit stellte, beschrieb die Umsetzung zwar, so richtig schlau wird man daraus aber auch nicht. Er meinte etwa, dass man "tief in der Physik der visuellen Welt gegraben" und dadurch etwas Neuartiges erschaffen habe.
Eines stellte Abovitz auf Reddit aber klar: Mit Oculus Rift, HoloLens und Co. hat Magic Leap nichts zu tun, ganz im Gegenteil: Laut Abovitz sei die Philosophie seines Unternehmens, "keine Fußabdrücke" im Gehirn zu hinterlassen. Denn es gebe "keine Zweifel", dass stereoskopische 3D-Systeme, die in der Nähe des Auges "arbeiten", zu neurologischen Veränderungen, sprich Schäden, führen können.
Demnach gebe es eine lange Geschichte von Problemen, die "near-eye stereoscopic 3D" auslösen könne. Diese seien aber nicht weit verbreitet, da die Technologie bisher nur einigen wenigen (etwa dem Militär) vorbehalten gewesen sei.
Das hänge zwar von vielen Faktoren ab (Häufigkeit, Nutzungsdauer, Neuroplastizität), er persönlich habe aber schon zahlreiche derartige Probleme erlebt: "Ich würde solche Geräte nicht tragen."
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