186 Gb/s: Unis mit Rekord für Datenübertragung
US-Forscher haben im Rahmen der SuperComputing-2011-Konferenz in Seattle einen neuen Weltrekord für Datenübertragung aufgestellt. Über ein bidirektionales Glasfaserkabel (100 Gb/s) kamen sie auf eine Gesamtgeschwindigkeit von 186 Gigabit/Sekunde.
Den Forscher der US-Universität California Institute of Technology (Caltech) und der kanadischen University of Victoria (unterstützt unter anderem von ihren europäischen Kollegen vom Center for Nuclear Research, CERN) gelang es, in eine Richtung Daten mit 98 Gigabit/Sekunde zu übermitteln, in die entgegengesetzte schafften sie 88 Gigabit/Sekunde.
Die so insgesamt erzielte Datenrate von 186 Gigabit/Sekunde reicht nach 'Angaben des Forscherteams' aus, um an einem Tag den kompletten Inhalt von 100.000 (vollen) Blu-ray-Disks zu übertragen.
Die Entfernung zwischen dem Standort der SuperComputing-Konferenz in Seattle und der kanadischen Universität in Victoria betrug bei diesem Experiment 217 Kilometer. Der bisherige Geschwindigkeitsrekord, der vom gleichen Forscherteam im Jahr 2009 aufgestellt worden war, stand bei 119 Gigabit/Sekunde.
Noch sollte man allerdings nicht bei seinem Internet-Provider nach einer derartigen Leitung nachfragen, die Forschungen dienen als Basis für die Netzwerke der nächsten Generation, die in den folgenden Jahren aufgebaut werden sollen. Grundlage für die Internet-Leitungen der Zukunft bildet dann ein globales Netzwerk an Glasfaserkabeln, das Datenraten zwischen 40 und 100 Gb/s ermöglicht. Bei den Servern des Mitte November durchgeführten Experiments kamen außerdem SSD-Laufwerke (Solid State Drive) zum Einsatz.
In einem zweiten Versuch erweiterte man das Teilnehmerfeld dann und testete die High-Speed-Übertragung großer Datenmengen auch mit anderen US-Universitäten sowie Einrichtungen in Brasilien und Südkorea.
Einen praktischen Nutzen dieser Technologie gibt es allerdings schon jetzt: Sie wird vor allem für die enormen Datenmengen benötigt, die beim Large Hadron Collider (LHC) vom CERN anfallen. Der Teilchenbeschleuniger hat seit seiner Inbetriebnahme über 100 Petabyte an Daten produziert. Ohne schnelle Netzwerke könnten diese gar nicht für die weitere Analyse und Forschung verteilt werden.
Die so insgesamt erzielte Datenrate von 186 Gigabit/Sekunde reicht nach 'Angaben des Forscherteams' aus, um an einem Tag den kompletten Inhalt von 100.000 (vollen) Blu-ray-Disks zu übertragen.
Die Entfernung zwischen dem Standort der SuperComputing-Konferenz in Seattle und der kanadischen Universität in Victoria betrug bei diesem Experiment 217 Kilometer. Der bisherige Geschwindigkeitsrekord, der vom gleichen Forscherteam im Jahr 2009 aufgestellt worden war, stand bei 119 Gigabit/Sekunde.
Noch sollte man allerdings nicht bei seinem Internet-Provider nach einer derartigen Leitung nachfragen, die Forschungen dienen als Basis für die Netzwerke der nächsten Generation, die in den folgenden Jahren aufgebaut werden sollen. Grundlage für die Internet-Leitungen der Zukunft bildet dann ein globales Netzwerk an Glasfaserkabeln, das Datenraten zwischen 40 und 100 Gb/s ermöglicht. Bei den Servern des Mitte November durchgeführten Experiments kamen außerdem SSD-Laufwerke (Solid State Drive) zum Einsatz.
In einem zweiten Versuch erweiterte man das Teilnehmerfeld dann und testete die High-Speed-Übertragung großer Datenmengen auch mit anderen US-Universitäten sowie Einrichtungen in Brasilien und Südkorea.
Einen praktischen Nutzen dieser Technologie gibt es allerdings schon jetzt: Sie wird vor allem für die enormen Datenmengen benötigt, die beim Large Hadron Collider (LHC) vom CERN anfallen. Der Teilchenbeschleuniger hat seit seiner Inbetriebnahme über 100 Petabyte an Daten produziert. Ohne schnelle Netzwerke könnten diese gar nicht für die weitere Analyse und Forschung verteilt werden.
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