Jobs-Biograf hat bewusst Details weggelassen
In einem Interview mit der 'New York Times' hat Walter Isaacson, der Verfasser der vielbeachteten Biografie über Steve Jobs, Einblicke in die Entstehung des Buches gegeben.
Demnach weiß er deutlich mehr über die Zukunftspläne von Apple als im Buch steht. Aus Fairness gegenüber Jobs und vor allem dem Unternehmen habe er die Details dazu aber nicht veröffentlicht, sagte Isaacson.
Er deutete allerdings an, um was es sich handelt. Steve Jobs wollte laut Isaacson drei Dinge "neu erfinden": den Fernseher, Lehrbücher und die Fotografie. Jobs' Arbeit an einem TV-Gerät kommt in der Biografie auch vor. Im aktuellen Interview betont Isaacson noch einmal, dass vor allem die Bedienung im Mittelpunkt der Überlegung gestanden habe. Jobs habe gemeint, dass es "keinen Grund gibt, all diese komplizierten Fernbedienungen haben zu müssen."
Ob die beiden von Steve Jobs angestrebten "Neuerfindungen" schon umgesetzt worden sind - also etwa mit dem iPhone als Kamera- und dem iPad als Lehrbuchersatz - oder ob es sich möglicherweise um Zukunftsprojekte handelt, verriet Isaacson nicht.
Auf die Frage, ob der Anfang Oktober verstorbene Apple-Mitgründer tatsächlich ein 'Jerk' (Anm.: die Übersetzung des Wortes mit "Arschloch" oder "Trottel" ist nicht ganz exakt) gewesen sei, antwortete Isaacson: "Man hätte ihn durchaus so sehen können, weil er brutal ehrlich zu Leuten sein konnte." Diese "Launenhaftigkeit" hatte aber mit seinem Perfektionismus zu tun.
In die Entstehung des Buches habe sich Jobs ganz bewusst gar nicht eingemischt. Isaacson meinte, er sei völlig überrascht gewesen, wie klar Jobs jegliche Kontrolle über das Geschriebene ablehnte und in den Gesprächen dennoch erstaunlich offen und ehrlich war. Tatsächlich habe der Autor nur darauf gewartet, dass das Projekt plötzlich abgeblasen wird, was aber nie geschehen ist.
Er deutete allerdings an, um was es sich handelt. Steve Jobs wollte laut Isaacson drei Dinge "neu erfinden": den Fernseher, Lehrbücher und die Fotografie. Jobs' Arbeit an einem TV-Gerät kommt in der Biografie auch vor. Im aktuellen Interview betont Isaacson noch einmal, dass vor allem die Bedienung im Mittelpunkt der Überlegung gestanden habe. Jobs habe gemeint, dass es "keinen Grund gibt, all diese komplizierten Fernbedienungen haben zu müssen."
Ob die beiden von Steve Jobs angestrebten "Neuerfindungen" schon umgesetzt worden sind - also etwa mit dem iPhone als Kamera- und dem iPad als Lehrbuchersatz - oder ob es sich möglicherweise um Zukunftsprojekte handelt, verriet Isaacson nicht.
Auf die Frage, ob der Anfang Oktober verstorbene Apple-Mitgründer tatsächlich ein 'Jerk' (Anm.: die Übersetzung des Wortes mit "Arschloch" oder "Trottel" ist nicht ganz exakt) gewesen sei, antwortete Isaacson: "Man hätte ihn durchaus so sehen können, weil er brutal ehrlich zu Leuten sein konnte." Diese "Launenhaftigkeit" hatte aber mit seinem Perfektionismus zu tun.
In die Entstehung des Buches habe sich Jobs ganz bewusst gar nicht eingemischt. Isaacson meinte, er sei völlig überrascht gewesen, wie klar Jobs jegliche Kontrolle über das Geschriebene ablehnte und in den Gesprächen dennoch erstaunlich offen und ehrlich war. Tatsächlich habe der Autor nur darauf gewartet, dass das Projekt plötzlich abgeblasen wird, was aber nie geschehen ist.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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