"Gestohlen": Steve Jobs wollte Android "zerstören"
Laut der Biografie "Steve Jobs" wollte der Anfang des Monats verstorbene Ex-Apple-Chef Android mit aller Kraft bekämpfen, weil es ein "gestohlenes Produkt" sei. Notfalls würde er einen "thermonuklearen Krieg" entfachen.
Die von Walter Isaacson verfasste (und einzige autorisierte) Biografie sorgt kurz vor ihrem Erscheinen für große Aufregung: Nachdem bereits vor kurzem aus dem Buch zitiert worden ist, dass Jobs 'bisweilen ein Arschloch' war, kommen nun weitere Details ans Tageslicht.
Und die haben es in sich: Die Nachrichtenagentur 'Associated Press', die vorab an eine Ausgabe von "Steve Jobs" gelangte, berichtet von einer "mit Kraftausdrücken übersäten Tirade", die Jobs gegenüber dem Autor im Januar 2010 losgelassen hat.
"Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin bereit, diesbezüglich einen thermonuklearen Krieg zu entfachen", zitiert Isaacson den Ex-CEO von Apple. "Ich werde notfalls bis zum letzten Atemzug kämpfen und jeden einzelnen Penny der 40 Milliarden Dollar, die Apple auf der Bank hat, ausgeben, um dieses Unrecht zu korrigieren."
Das Buch berichtet auch von einem darauffolgenden Treffen zwischen Jobs und dem ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt in einem Café im kalifornischen Palo Alto. Dabei teilte er Schmidt mit, dass er nicht an einer etwaigen Einigung interessiert sei. Jobs: "Ich will dein Geld nicht. Wenn du mir fünf Milliarden anbietest: Ich will es nicht, ich hab selbst genug Geld. Ich will nur, dass ihr aufhört, unsere Ideen bei Android zu nutzen, das ist alles."
Steve Jobs über Bill Gates: 'Hätte er sich bloß mal LSD eingeworfen...'
Nach Angaben der 'Huffington Post', die die Biografie ebenfalls bereits in die Hände bekam, kommt darin auch Bill Gates zu Wort. Dieser sei vom Apple-Gründer zwar fasziniert gewesen, beschreibt Jobs aber als "fundamental merkwürdig" und "als Mensch seltsam mit Makeln behaftet".
Doch auch Steve Jobs teilte gegenüber Gates ordentlich aus: Dieser wäre zu einem "weitsichtigeren Typ" geworden, "hätte er sich bloß mal Acid (Anm.: LSD) eingeworfen oder wäre in ein Aschram gegangen, als er noch jung war." Außerdem sei "Bill im Grunde einfallslos und hat nie etwas erfunden. Er hat bloß schamlos bei anderen abgekupfert."
Die Biografie erscheint in den USA kommenden Montag, die deutsche Ausgabe ist für den 31. Oktober angekündigt.
Und die haben es in sich: Die Nachrichtenagentur 'Associated Press', die vorab an eine Ausgabe von "Steve Jobs" gelangte, berichtet von einer "mit Kraftausdrücken übersäten Tirade", die Jobs gegenüber dem Autor im Januar 2010 losgelassen hat.
"Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin bereit, diesbezüglich einen thermonuklearen Krieg zu entfachen", zitiert Isaacson den Ex-CEO von Apple. "Ich werde notfalls bis zum letzten Atemzug kämpfen und jeden einzelnen Penny der 40 Milliarden Dollar, die Apple auf der Bank hat, ausgeben, um dieses Unrecht zu korrigieren."
Das Buch berichtet auch von einem darauffolgenden Treffen zwischen Jobs und dem ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt in einem Café im kalifornischen Palo Alto. Dabei teilte er Schmidt mit, dass er nicht an einer etwaigen Einigung interessiert sei. Jobs: "Ich will dein Geld nicht. Wenn du mir fünf Milliarden anbietest: Ich will es nicht, ich hab selbst genug Geld. Ich will nur, dass ihr aufhört, unsere Ideen bei Android zu nutzen, das ist alles."
Steve Jobs über Bill Gates: 'Hätte er sich bloß mal LSD eingeworfen...'
Nach Angaben der 'Huffington Post', die die Biografie ebenfalls bereits in die Hände bekam, kommt darin auch Bill Gates zu Wort. Dieser sei vom Apple-Gründer zwar fasziniert gewesen, beschreibt Jobs aber als "fundamental merkwürdig" und "als Mensch seltsam mit Makeln behaftet".
Doch auch Steve Jobs teilte gegenüber Gates ordentlich aus: Dieser wäre zu einem "weitsichtigeren Typ" geworden, "hätte er sich bloß mal Acid (Anm.: LSD) eingeworfen oder wäre in ein Aschram gegangen, als er noch jung war." Außerdem sei "Bill im Grunde einfallslos und hat nie etwas erfunden. Er hat bloß schamlos bei anderen abgekupfert."
Die Biografie erscheint in den USA kommenden Montag, die deutsche Ausgabe ist für den 31. Oktober angekündigt.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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