iPhone 4S-Verlust: Apple-Sicherheitschef entlassen

Unter Berufung auf eine namentlich nicht näher genannte Quelle berichtet das Online-Magazin '9to5mac' in einem kürzlich veröffentlichten Artikel über die angebliche Entlassung des Apple-Sicherheitschefs John Theriault. John Theriault war beim Unternehmen aus Cupertino für die globale Sicherheit gut vier Jahre zuständig. Die Kernaufgabe des Sicherheitschefs war es in erster Linie, dafür zu sorgen, dass unter anderem interne Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Die Entlassung von Theriault steht dem Bericht zufolge in einem direkten Zusammenhang mit einem gefundenen und damals noch unveröffentlichtem iPhone in einer US-amerikanischen Bar. Das Gerät wurde Ende Juli in einer Bar namens Cava22 im Mission District von San Francisco vergessen.

Wenig später versuchte Apple, das Gerät wieder zurückzubekommen. An der Suche nach dem verschollenen Vorabexemplar war John Theriault ebenfalls beteiligt. Einige Apple-Mitarbeiter suchten den mutmaßlichen Finder in San Francisco auf und sollen sich diesbezüglich als Polizisten ausgegeben und in der Wohnung ohne einen Durchsuchungsbefehl nach dem Gerät gesucht haben.

Als dieser Vorfall durch die Presse ging, leitete die Polizei von San Francisco eine interne Untersuchung ein. Letztlich erfolgte die Entlassung von John Theriault, der früher für die Firma Pfizer und das FBI tätig war, angeblich als Reaktion auf diese Vorkommnisse.
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