Apple stellt Lossless-Codec als Open Source bereit
Der Computer-Hersteller Apple hat seinen Apple Lossless Audio Codec (ALAC) unter einer Open Source-Lizenz zur Verfügung gestellt. Dieser kann nun frei verwendet werden und soll auch durch eine eigene Community weiterentwickelt werden, teilte das Unternehmen mit.
Auf der entsprechenden Projektseite unter dem Dach der Open Source-Plattform MacOSForge stehen die Quellcodes für den Encoder und den Decoder zur Verfügung. Die Ingenieure Apples, die die Entwicklung des Codecs bisher betreuten, bieten dort auch Tipps für die Implementierung der Software auf anderen Plattformen an.
ALAC wurde bisher über Apples Jukebox-Software iTunes bereitgestellt und ist auch in den iOS-Geräten und iPods integriert. Er ermöglicht es Tonaufnahmen um bis zu 60 Prozent zu komprimieren, ohne, dass im Rahmen dieses Prozesses Informationen über die Audioinhalte verloren gehen. Anders also als beispielsweise beim MP3-Format, bei dem Audioinformationen in Frequenzbereichen, die für die meisten Menschen ohnehin nicht hörbar sind, verworfen werden.
Die entsprechenden ALAC-Daten sind in einem MP4-Container enthalten. Diese können nicht nur von Programmen erzeugt werden, in die der bereitgestellte Codec-Quellcode integriert wurde. Apple stellte im Rahmen der Veröffentlichung auch das Kommandozeilen-Tool namens "alacconvert" bereit, das ALAC aus dem Core Audio Format (CAF) und WAVE erzeugen kann und andersherum. Apple lieferte ferner eine Beschreibung für den Umgang mit dem so genannten "Magic Cookie" in ISO-konformen MP4- und M4A-Dateien mit.
ALAC wurde unter der Lizenz Apache 2.0 zur Verfügung gestellt. Diese Lizenz ermöglicht die Nutzung des Quellcodes im Sinne freier Software. Der Vorteil liegt dabei darin, dass das Programm - im Gegensatz zu GPL-lizenzierten Sourcen - auch in Umgebungen eingesetzt werden können, die unter einer anderen Lizenz stehen.
ALAC wurde bisher über Apples Jukebox-Software iTunes bereitgestellt und ist auch in den iOS-Geräten und iPods integriert. Er ermöglicht es Tonaufnahmen um bis zu 60 Prozent zu komprimieren, ohne, dass im Rahmen dieses Prozesses Informationen über die Audioinhalte verloren gehen. Anders also als beispielsweise beim MP3-Format, bei dem Audioinformationen in Frequenzbereichen, die für die meisten Menschen ohnehin nicht hörbar sind, verworfen werden.
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ALAC wurde unter der Lizenz Apache 2.0 zur Verfügung gestellt. Diese Lizenz ermöglicht die Nutzung des Quellcodes im Sinne freier Software. Der Vorteil liegt dabei darin, dass das Programm - im Gegensatz zu GPL-lizenzierten Sourcen - auch in Umgebungen eingesetzt werden können, die unter einer anderen Lizenz stehen.
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