AMD schmeißt über 10 Prozent der Belegschaft raus
Der Chiphersteller AMD hat die Entlassung von mehr als zehn Prozent seiner gesamten Belegschaft angekündigt. Insgesamt sollen weltweit 1.400 Beschäftigte das Unternehmen verlassen, teilte das Unternehmen mit. Aktuell sind rund 12.000 Menschen für den Konzern tätig.
Für die Entlassungswelle nannte man mehrere Gründe: So soll zum einen die Profitabilität gesteigert werden. Ein weiteres Ziel liege darin, die Ausgewogenheit in der Personalausstattung zu verbessern - mit dem Ziel, die Erschließung neuer Produktbereiche reibungsloser angehen zu können.
Laut AMD sollen Mitarbeiter in allen Konzernbereichen Kündigungsschreiben erhalten, das betrifft auch einige Vertreter des oberen Managements. Am Firmensitz im texanischen Austin, wo der wesentliche Teil der Entwicklung und des Marketings angesiedelt sind, müssen voraussichtlich 300 der aktuell 2.600 Beschäftigten gehen.
Letztlich erhofft sich das Unternehmen, dadurch im kommenden Jahr rund 200 Millionen Dollar weniger operative Ausgaben zu haben. Der Zeitpunkt für die Ankündigung der Entlassungen ist dabei relativ folgerichtig. Das Unternehmen hat erst kürzlich einen neuen Chef erhalten, der jetzt beginnt, seine eigenen Vorstellungen von der Organisation der Firma umzusetzen. Außerdem wurden gerade erst verschiedene Produkte neu eingeführt, so dass die Kündigungen nicht die Prozesse vor wichtigen Verkaufsstarts gefährden können.
AMD hatte in der letzten Zeit deutlich damit zu kämpfen, positive Geschäftszahlen vorlegen zu können. Zwar schloss das Unternehmen das letzte Quartal mit einem Gewinn ab, doch die vorhergehende Zeit war im Wesentlichen von roten Zahlen geprägt. Die aktuelle Verbesserung der Lage ist nach Einschätzung von Branchenbeobachtern auch nur oberflächlich. Denn die Gewinnmargen lägen beispielsweise noch klar unter Werten, wie sie einem solide arbeitenden Unternehmen zu Gesicht stünden.
Laut AMD sollen Mitarbeiter in allen Konzernbereichen Kündigungsschreiben erhalten, das betrifft auch einige Vertreter des oberen Managements. Am Firmensitz im texanischen Austin, wo der wesentliche Teil der Entwicklung und des Marketings angesiedelt sind, müssen voraussichtlich 300 der aktuell 2.600 Beschäftigten gehen.
Letztlich erhofft sich das Unternehmen, dadurch im kommenden Jahr rund 200 Millionen Dollar weniger operative Ausgaben zu haben. Der Zeitpunkt für die Ankündigung der Entlassungen ist dabei relativ folgerichtig. Das Unternehmen hat erst kürzlich einen neuen Chef erhalten, der jetzt beginnt, seine eigenen Vorstellungen von der Organisation der Firma umzusetzen. Außerdem wurden gerade erst verschiedene Produkte neu eingeführt, so dass die Kündigungen nicht die Prozesse vor wichtigen Verkaufsstarts gefährden können.
AMD hatte in der letzten Zeit deutlich damit zu kämpfen, positive Geschäftszahlen vorlegen zu können. Zwar schloss das Unternehmen das letzte Quartal mit einem Gewinn ab, doch die vorhergehende Zeit war im Wesentlichen von roten Zahlen geprägt. Die aktuelle Verbesserung der Lage ist nach Einschätzung von Branchenbeobachtern auch nur oberflächlich. Denn die Gewinnmargen lägen beispielsweise noch klar unter Werten, wie sie einem solide arbeitenden Unternehmen zu Gesicht stünden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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