Meta von KI abgeklemmt: Google beschränkt Zuckerbergs Gemini-Zugriff
Google hat den Zugang zu seinen Ressourcen für Künstliche Intelligenz für Meta stark eingeschränkt. Der Schritt trifft den Konzern hinter Plattformen wie Facebook und WhatsApp spürbar und erzwingt nun weitreichende interne Umstrukturierungen.
So hat das Unternehmen hinter CEO Sundar Pichai jetzt Metas Zugriff auf Gemini limitiert. Der Suchmaschinenanbieter teilte dem Unternehmen von Mark Zuckerberg bereits im März mit, dass die gewünschten Rechenkapazitäten nicht in vollem Umfang bereitgestellt werden könnten.
Um die Kosten und den Rechenaufwand zu senken, wies das Management von Meta die Belegschaft an, sparsamer mit Token umzugehen. Die Einheiten messen den Ressourcenverbrauch bei der Textverarbeitung durch die Algorithmen. Je mehr Text ein Modell analysieren muss, desto mehr Token werden verbraucht, was die Server belastet.
Wie die Financial Times berichtet, verdeutlicht der Vorfall noch einmal die großen Infrastrukturprobleme der gesamten Branche. Selbst die größten Technologiekonzerne haben Schwierigkeiten, genügend Hardware für den steigenden Rechenbedarf zu organisieren.
Um die zahlreichen Anfragen bedienen zu können, mietet Google selbst mittlerweile Server-Kapazitäten von externen Partnern an. So zahlt das Unternehmen monatlich rund 920 Millionen US-Dollar (etwa 808 Millionen Euro) an SpaceX von Elon Musk, um Zugriff auf zusätzliche Kapazitäten zu erhalten. Ingenieure arbeiten gleichzeitig an effizienteren Serverstrukturen, um den Engpass abzumildern.
Gleichzeitig investiert Meta in eine eigene Infrastruktur. Bis zum Jahr 2028 plant Zuckerberg Ausgaben in Höhe von rund 600 Milliarden US-Dollar (etwa 527 Milliarden Euro) für den Bau neuer Rechenzentren in den Vereinigten Staaten. Da Meta im Gegensatz zu Google oder Microsoft kein eigenes Cloud-Geschäft betreibt, dient die Hardware ausschließlich dem Training und Betrieb der hauseigenen Dienste.
Fehlende Rechenleistung zwingt Tech-Konzerne zum Umdenken. Wie seht ihr die Abhängigkeit der Unternehmen untereinander? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Siehe auch:
KI-Engpass zwingt Meta zum Handeln
Weltweit werden gerade unglaubliche Summen in den Bau neuer Rechenzentren gesteckt. Microsoft errichtet eine riesige Anlage in Texas samt eigenem Gaskraftwerk, China startet den Betrieb von Einrichtungen unter Wasser und selbst im All sollen neue Zentren entstehen. Dabei kann es den großen Tech-Konzernen gar nicht schnell genug gehen, denn die aktuelle Rechenleistung reicht für den Betrieb der KI-Modelle hinten und vorn nicht. Google zieht deshalb jetzt weitere Konsequenzen.So hat das Unternehmen hinter CEO Sundar Pichai jetzt Metas Zugriff auf Gemini limitiert. Der Suchmaschinenanbieter teilte dem Unternehmen von Mark Zuckerberg bereits im März mit, dass die gewünschten Rechenkapazitäten nicht in vollem Umfang bereitgestellt werden könnten.
Eigene KI nicht gut genug
Meta nutzt die Modelle von Google intensiv für die Moderation von Inhalten, das Aufspüren von Betrugsversuchen sowie für Chatbots im Kundenservice. Die Entwickler des Konzerns greifen zudem beim Programmieren auf die Werkzeuge zurück. Da die eigenen Modelle der Llama-Familie in diesen Bereichen bisher schlechter abschnitten, setzte man auf die externe KI.Um die Kosten und den Rechenaufwand zu senken, wies das Management von Meta die Belegschaft an, sparsamer mit Token umzugehen. Die Einheiten messen den Ressourcenverbrauch bei der Textverarbeitung durch die Algorithmen. Je mehr Text ein Modell analysieren muss, desto mehr Token werden verbraucht, was die Server belastet.
Wie die Financial Times berichtet, verdeutlicht der Vorfall noch einmal die großen Infrastrukturprobleme der gesamten Branche. Selbst die größten Technologiekonzerne haben Schwierigkeiten, genügend Hardware für den steigenden Rechenbedarf zu organisieren.
Um die zahlreichen Anfragen bedienen zu können, mietet Google selbst mittlerweile Server-Kapazitäten von externen Partnern an. So zahlt das Unternehmen monatlich rund 920 Millionen US-Dollar (etwa 808 Millionen Euro) an SpaceX von Elon Musk, um Zugriff auf zusätzliche Kapazitäten zu erhalten. Ingenieure arbeiten gleichzeitig an effizienteren Serverstrukturen, um den Engpass abzumildern.
Metas Weg in die Unabhängigkeit
Der Mangel an Rechenleistung beschleunigt bei Meta nun die Abkehr von fremden Systemen und zwingt zu effizienterem Arbeiten, da kurzfristige Entwicklungsziele wegen fehlender Werkzeuge ins Stocken geraten. Der Konzern forciert zudem die Arbeit an seinem internen Modell Muse Spark. Das System soll künftig wichtige Aufgaben übernehmen und auch in Produkten wie den Ray-Ban-Smartglasses zum Einsatz kommen.Gleichzeitig investiert Meta in eine eigene Infrastruktur. Bis zum Jahr 2028 plant Zuckerberg Ausgaben in Höhe von rund 600 Milliarden US-Dollar (etwa 527 Milliarden Euro) für den Bau neuer Rechenzentren in den Vereinigten Staaten. Da Meta im Gegensatz zu Google oder Microsoft kein eigenes Cloud-Geschäft betreibt, dient die Hardware ausschließlich dem Training und Betrieb der hauseigenen Dienste.
Fehlende Rechenleistung zwingt Tech-Konzerne zum Umdenken. Wie seht ihr die Abhängigkeit der Unternehmen untereinander? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Weltweit entstehen riesige Rechenzentren für den hohen Bedarf von KI
- Google hat den Zugriff von Meta auf sein KI-Modell Gemini nun limitiert
- Meta nutzt externe KI für Moderation, da eigene Llama-Modelle unterlegen sind
- Wegen Kapazitätsengpässen muss Meta den Verbrauch von Token verringern
- Google mietet selbst Kapazitäten bei SpaceX, um den Bedarf weiter zu decken
- Meta forciert den Ausbau eigener Infrastruktur für Milliardeninvestitionen
Siehe auch:
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