Elternverband fordert Steuer auf Gewalt-Spiele
Ein österreichischer Elternverband will eine Steuer auf "gewaltverherrlichende Spiele und Medien" einführen. Nach Vorbild der Tabaksteuer soll das Geld in die Präventionsarbeit in der Kinder- und Jugenderziehung fließen.
"Wer raucht, der zahlt!" Das stellt der Landeselternverband Niederösterreich in einer Pressemitteilung hinsichtlich der Finanzierung von Krankenversicherungen fest. Raucher zahlen für ihr Laster bekanntlich einen Obolus an den Staat, der damit das Gesundheitssystem maßgeblich stützt.
Für Zocker soll nun künftig Ähnliches gelten: "Wer Gewalt verbreitet oder verherrlicht, der soll auch einen Beitrag für die immer schwierigere Präventionsarbeit in der Kinder- und Jugenderziehungsarbeit leisten", fordern Vertreter des österreichischen Dachverbands der Elternvereine an öffentlichen Schulen.
Wie hoch eine Spiele-Steuer sein könnte, verrät der Verband nicht. Man weiß aber immerhin schon, wofür das eingenommene Geld verwendet werden sollte: Verbesserungen im Bereich der Schulinfrastruktur, der Nachmittagsbetreuung, unterstützende Nachhilfe oder auch für den Bereich der Schulsozialarbeit. Außerdem kann sich der Verband vorstellen, dass von diesem zusätzlichen Steueraufkommen auch der (österreichische) Familienlastenausgleichsfonds und öffentliche Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen profitieren könnten.
Nicht zuletzt hätte man offenbar auch nichts dagegen, selbst ein Stückchen vom "Shooter-Steuer"-Kuchen zu bekommen, da man auch die "organisierte Elternverbandsarbeit" als Nutznießer ins Gespräch bringt.
Allerdings fragt sich nicht nur 'Gulli.com', ob hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Denn während Rauchen erwiesenermaßen der Gesundheit schadet, ist ein negativer Einfluss von Computer- und Videospielen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bis heute nicht nachgewiesen.
Für Zocker soll nun künftig Ähnliches gelten: "Wer Gewalt verbreitet oder verherrlicht, der soll auch einen Beitrag für die immer schwierigere Präventionsarbeit in der Kinder- und Jugenderziehungsarbeit leisten", fordern Vertreter des österreichischen Dachverbands der Elternvereine an öffentlichen Schulen.
Wie hoch eine Spiele-Steuer sein könnte, verrät der Verband nicht. Man weiß aber immerhin schon, wofür das eingenommene Geld verwendet werden sollte: Verbesserungen im Bereich der Schulinfrastruktur, der Nachmittagsbetreuung, unterstützende Nachhilfe oder auch für den Bereich der Schulsozialarbeit. Außerdem kann sich der Verband vorstellen, dass von diesem zusätzlichen Steueraufkommen auch der (österreichische) Familienlastenausgleichsfonds und öffentliche Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen profitieren könnten.
Nicht zuletzt hätte man offenbar auch nichts dagegen, selbst ein Stückchen vom "Shooter-Steuer"-Kuchen zu bekommen, da man auch die "organisierte Elternverbandsarbeit" als Nutznießer ins Gespräch bringt.
Allerdings fragt sich nicht nur 'Gulli.com', ob hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Denn während Rauchen erwiesenermaßen der Gesundheit schadet, ist ein negativer Einfluss von Computer- und Videospielen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bis heute nicht nachgewiesen.
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