Gewalt in Spielen steigert Aggressivität wohl doch
Eine neue Studie der Brock University hat ernst zu nehmende Hinweise darauf gegeben, dass doch ein Zusammenhang zwischen der Nutzung von gewalthaltigen Computerspielen und einer zunehmenden Aggressivität im Verhalten bestehen könnte.
Dafür wurde im Gegensatz zu bisherigen Untersuchungen ein anderer Ansatz gewählt. Dieser zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass die Entwicklung des Verhaltens über einen längeren Zeitraum beobachtet wurde. Bisher war durchaus bekannt, dass unmittelbar nach dem Spielen eines Ego-Shooters ein aggressiveres Verhalten zu beobachten war. Man nahm aufgrund der Beobachtungen aber an, dass dieser Effekt nach kurzer Zeit wieder verflogen ist.
Die neuen Ergebnisse zeigen aber nun, dass langfristig wohl doch etwas hängen bleibt. In vielen kleinen Schritten tragen gewalthaltige Spiele also wohl doch dazu bei, im menschlichen Gehirn die Information zu verankern, dass Aggressivität ein effektives und passendes Mittel ist, mit Konflikten und Ärger umzugehen.
Die Untersuchung zeigte recht eindeutig, dass Untersuchungsteilnehmer, die über lange Zeit regelmäßig entsprechende Games spielen, mit höherer Wahrscheinlichkeit aggressiv auf eine unbeabsichtigte Provokation reagieren. Andere denkbare Faktoren wie zwischenzeitlich aufgetretene Probleme in der Familie oder Drogenkonsum konnten durch entsprechende Abgleiche mit den Vergleichsgruppen als Ursache ausgeschlossen werden.
Die Untersuchung begann bei einer größeren Gruppe von Jugendlichen, als diese im Alter von 14 bis 15 Jahren waren. Zum Abschluss der Datenerhebung waren sie drei Jahre älter. Das steigende Aggressionslevel konnten dabei im Durchschnitt bei Teenagern, die zwar auch regelmäßig spielten, dabei aber auf andere Titel zurückgriffen, nicht beobachtet werden. Bei den Ergebnissen gab es übrigens auch keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Man habe klar zeigen können, dass es einen Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Computerspielen und Aggressivität gibt, erklärte Teena Willoughby, Professorin an der Brock University, die die Studie leitete. "Das ist eine wichtige und besorgniserregende Erkenntnis, die auch ein Licht darauf werfen sollte, wie lange Jugendliche sich mit solchen Spielen beschäftigen", sagte sie. Nachfolgende Untersuchungen sollten hier noch tiefergehende Ergebnisse bringen.
Die neuen Ergebnisse zeigen aber nun, dass langfristig wohl doch etwas hängen bleibt. In vielen kleinen Schritten tragen gewalthaltige Spiele also wohl doch dazu bei, im menschlichen Gehirn die Information zu verankern, dass Aggressivität ein effektives und passendes Mittel ist, mit Konflikten und Ärger umzugehen.
Die Untersuchung zeigte recht eindeutig, dass Untersuchungsteilnehmer, die über lange Zeit regelmäßig entsprechende Games spielen, mit höherer Wahrscheinlichkeit aggressiv auf eine unbeabsichtigte Provokation reagieren. Andere denkbare Faktoren wie zwischenzeitlich aufgetretene Probleme in der Familie oder Drogenkonsum konnten durch entsprechende Abgleiche mit den Vergleichsgruppen als Ursache ausgeschlossen werden.
Die Untersuchung begann bei einer größeren Gruppe von Jugendlichen, als diese im Alter von 14 bis 15 Jahren waren. Zum Abschluss der Datenerhebung waren sie drei Jahre älter. Das steigende Aggressionslevel konnten dabei im Durchschnitt bei Teenagern, die zwar auch regelmäßig spielten, dabei aber auf andere Titel zurückgriffen, nicht beobachtet werden. Bei den Ergebnissen gab es übrigens auch keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Man habe klar zeigen können, dass es einen Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Computerspielen und Aggressivität gibt, erklärte Teena Willoughby, Professorin an der Brock University, die die Studie leitete. "Das ist eine wichtige und besorgniserregende Erkenntnis, die auch ein Licht darauf werfen sollte, wie lange Jugendliche sich mit solchen Spielen beschäftigen", sagte sie. Nachfolgende Untersuchungen sollten hier noch tiefergehende Ergebnisse bringen.
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Christian Kahle
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