Google-Chef: Die größte Gefahr kommt von innen
Larry Page, der Chef des Suchmaschinenkonzerns Google, sieht die größte Bedrohung für das Unternehmen nicht in einer stärker werdenden Konkurrenz. Die eigentliche Gefahr lauere im Inneren des Konzerns selbst, erklärte er auf der Google Zeitgeist Conference.
Laut Page liegt generell ein großes Problem darin, dass erfolgreiche Unternehmen immer größer werden. Diese würden dann tragischerweise dazu neigen, bei den Entscheidungsprozessen langsamer zu werden. "Es gibt keine Unternehmen, die gute, langsame Entscheidungen treffen", sagte er. Erfolgreich könne man nur sein, wenn gute, aber auch schnelle Entschlüsse gefasst werden.
Diese Problematik müsse man nach Ansicht des Google-Gründers im Blick haben - insbesondere in der jetzigen Situation, in der sich die Größe der Konzernbelegschaft durch die Übernahme des Handy-Herstellers Motorola Mobility verdoppeln wird.
Als Page den Chefposten bei Google im April von Eric Schmidt übernahm, trat er eben auch mit dem Ziel an, die Prozesse im Unternehmen zu beschleunigen. Die Optimierung der Strukturen soll bereits in Angriff genommen worden sein und werde sich laut Page demnächst auch von Außen erkennen lassen.
Hinsichtlich der Übernahme von Motorola erklärte Page, dass damit natürlich auch Risiken verbunden seien. Allerdings habe Google diese schon immer auf sich genommen und dabei vor allem die sich daraus ergebenden Möglichkeiten im Blick gehabt. Ähnlich sei es beispielsweise auch bei der Übernahme von YouTube im Jahr 2006 gewesen.
Die Video-Plattform war damals bereits weltweit führend. Allerdings war noch längst kein Weg gefunden, wie man mit dem Unternehmen, dass im Hintergrund einen massiven Aufwand in die technische Infrastruktur stecken muss, einmal Gewinn erwirtschaften soll. Hier ist Google inzwischen ein gutes Stück voran gekommen.
Diese Problematik müsse man nach Ansicht des Google-Gründers im Blick haben - insbesondere in der jetzigen Situation, in der sich die Größe der Konzernbelegschaft durch die Übernahme des Handy-Herstellers Motorola Mobility verdoppeln wird.
Als Page den Chefposten bei Google im April von Eric Schmidt übernahm, trat er eben auch mit dem Ziel an, die Prozesse im Unternehmen zu beschleunigen. Die Optimierung der Strukturen soll bereits in Angriff genommen worden sein und werde sich laut Page demnächst auch von Außen erkennen lassen.
Hinsichtlich der Übernahme von Motorola erklärte Page, dass damit natürlich auch Risiken verbunden seien. Allerdings habe Google diese schon immer auf sich genommen und dabei vor allem die sich daraus ergebenden Möglichkeiten im Blick gehabt. Ähnlich sei es beispielsweise auch bei der Übernahme von YouTube im Jahr 2006 gewesen.
Die Video-Plattform war damals bereits weltweit führend. Allerdings war noch längst kein Weg gefunden, wie man mit dem Unternehmen, dass im Hintergrund einen massiven Aufwand in die technische Infrastruktur stecken muss, einmal Gewinn erwirtschaften soll. Hier ist Google inzwischen ein gutes Stück voran gekommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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