Klage: Nintendo soll mit der Wii Patente verletzen
Das Unternehmen ThinkOptical hat eine Klage gegen Nintendo eingereicht, da mit der Spielekonsole Wii angeblich mindest ein Patent des Unternehmens verletzt wird. Neben dem Hersteller wurden auch Händler wie WalMart in die Liste der Beschuldigten aufgenommen.
Die Klage wurde vor dem U.S. District Court of the Eastern District of Texas eingereicht. In der Vergangenheit machte sich dieses Gericht einen Namen, da die Patentklagen sehr häufig zu Gunsten des Patentinhabers ausgehen. ThinkOptical glaubt, dass Nintendo das US-Patent 7,796,116 verletzt. Es beschreibt eine Technologie zum Steuern einer Benutzeroberfläche durch ein Handheld-artiges Controller-Gerät. Allein die kurze Zusammenfassung des Patents erinnert an die Wiimote, den Controller der Wii.
Wavit Remote
ThinkOptical behauptet nun im Rahmen der Klage, dass Nintendo sich darüber im Klaren ist, dass man das besagte Patent verletzt. Angeblich hatte das japanische Unternehmen selbst versucht ähnliche Technologien zu patentieren, wurde vom US-amerikanischen Marken- und Patentamt jedoch zurückgewiesen, da man sich Technologien sichern wollte, die bereits im Patent von ThinkOptical enthalten sind.
Die klagende Firma führt noch zwei weitere Patente an (7,852,317 und 7,864,159), die von der Wii verletzt werden sollen. Zusammen bilden die geschützten Technologien die Grundlage für die Wavit Remote, eine Fernbedienung für den PC. Zu diesem Produkt gehört eine Sensorleiste, die via USB-Schnittstelle an den PC angeschlossen wird. Laut ThinkOptical verstößt nahezu jede Komponente der Wii gegen die Patente. Dazu gehört die Konsole als Ganzes, die Controller, die Sensorleiste sowie die Spiele. Sogar die kommende Wii U stellt aus der Sicht des Klägers ein Problem dar.
In der Klage werden neben Nintendo noch weitere Unternehmen als Beschuldigte aufgeführt, darunter die bekannte Handelskette GameStop. ThinkOptical verlangt nun eine einstweilige Verfügung gegen die Produkte, Schadensersatz sowie Anwalts- und Lizenzgebühren. Eine Gerichtsverhandlung wurde laut einem Bericht von 'TechCrunch' beantragt.
Wavit Remote
ThinkOptical behauptet nun im Rahmen der Klage, dass Nintendo sich darüber im Klaren ist, dass man das besagte Patent verletzt. Angeblich hatte das japanische Unternehmen selbst versucht ähnliche Technologien zu patentieren, wurde vom US-amerikanischen Marken- und Patentamt jedoch zurückgewiesen, da man sich Technologien sichern wollte, die bereits im Patent von ThinkOptical enthalten sind.
Die klagende Firma führt noch zwei weitere Patente an (7,852,317 und 7,864,159), die von der Wii verletzt werden sollen. Zusammen bilden die geschützten Technologien die Grundlage für die Wavit Remote, eine Fernbedienung für den PC. Zu diesem Produkt gehört eine Sensorleiste, die via USB-Schnittstelle an den PC angeschlossen wird. Laut ThinkOptical verstößt nahezu jede Komponente der Wii gegen die Patente. Dazu gehört die Konsole als Ganzes, die Controller, die Sensorleiste sowie die Spiele. Sogar die kommende Wii U stellt aus der Sicht des Klägers ein Problem dar.
In der Klage werden neben Nintendo noch weitere Unternehmen als Beschuldigte aufgeführt, darunter die bekannte Handelskette GameStop. ThinkOptical verlangt nun eine einstweilige Verfügung gegen die Produkte, Schadensersatz sowie Anwalts- und Lizenzgebühren. Eine Gerichtsverhandlung wurde laut einem Bericht von 'TechCrunch' beantragt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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