Arbeitsbedingungen bei Crytek werden kritisiert
Das deutsche Entwicklerstudio Crytek wird in einem anonymen Blog-Beitrag kritisiert. Seit einigen Tagen wird dort behauptet, dass beim Erfinder von Spielen wie Crysis und Far Cry schlechte Arbeitsbedingungen herrschen.
Die schlechte Stimmung soll vor allem aus der Hire-and-Fire-Politik der Führungskräfte entstehen, die zudem gegen das deutsche Arbeitsrecht verstoßen soll. Man müsse Angst haben, jeden Tag entlassen werden zu können, schreibt der anonyme Kritiker. Entlassene Mitarbeiter müssen sich ihr Recht vor Gericht einklagen. Insgesamt werden 16 Fälle aufgeführt, in denen Mitarbeiter unrechtmäßig gefeuert wurden oder freiwillig gegangen sind, weil sie dem Druck der Chefs nicht standhalten konnten.
Da es sich um anonyme Anschuldigungen handelt, lässt sich nicht sagen, ob die Kritik gerechtfertigt ist. Der Crytek-Mitbegründer Avni Yerli nimmt die Sache jedoch ernst und sprach mit dem Branchenmagazin 'Develop' darüber. Demnach seien die Vorwürfe irreführend und man schätzt und würdigt jeden einzelnen Mitarbeiter. Laut Yerli handelt es sich bei dem Blog-Beitrag um einen ersten Fall, in dem ein Ex-Mitarbeiter Crytek schaden will.
Yerli bestreitet nicht, dass es in der Vergangenheit Entlassungen und Kündigungen gegeben hat, sie sollen jedoch alle im Rahmen des deutschen Arbeitsrechts abgewickelt worden sein. Von den 16 Fällen, die der Kritiker anführt, sollen 9 Mitarbeiter freiwillig gekündigt haben. Lediglich mit zwei Personen musste man sich vor Gericht auseinandersetzen. Beide Male wurde eine Entscheidung zu Gunsten von Crytek getroffen.
Da es sich um anonyme Anschuldigungen handelt, lässt sich nicht sagen, ob die Kritik gerechtfertigt ist. Der Crytek-Mitbegründer Avni Yerli nimmt die Sache jedoch ernst und sprach mit dem Branchenmagazin 'Develop' darüber. Demnach seien die Vorwürfe irreführend und man schätzt und würdigt jeden einzelnen Mitarbeiter. Laut Yerli handelt es sich bei dem Blog-Beitrag um einen ersten Fall, in dem ein Ex-Mitarbeiter Crytek schaden will.
Yerli bestreitet nicht, dass es in der Vergangenheit Entlassungen und Kündigungen gegeben hat, sie sollen jedoch alle im Rahmen des deutschen Arbeitsrechts abgewickelt worden sein. Von den 16 Fällen, die der Kritiker anführt, sollen 9 Mitarbeiter freiwillig gekündigt haben. Lediglich mit zwei Personen musste man sich vor Gericht auseinandersetzen. Beide Male wurde eine Entscheidung zu Gunsten von Crytek getroffen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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