Yahoo-Chefin Carol Bartz über das Telefon gefeuert
Die Chefin des Internetkonzerns Yahoo, Carol Bartz, wurde in der letzten Nacht vom Aufsichtsrat des Unternehmens gefeuert. In einer E-Mail an ihre Mitarbeiter erklärte die 63-Jährige, dass sie die Nachricht über das Telefon erhalten hat.
Wenige Stunden später bestätigte Yahoo die Trennung von Bartz. In einer Pressemitteilung erklärt man, dass der bisherige Chief Financial Officer (CFO) Timothy Morse vorübergehend die Aufgaben des CEOs übernimmt. Dabei wird er von einem neu gegründeten Gremium unterstützt, dem so genannten Executive Leadership Council. Eine umgehend eingeleitete strategische Untersuchung des Unternehmens soll klären, wie Yahoo zukünftig wieder wachsen kann. Ein neuer Chef wird mit Hilfe einer speziell für diese Aufgabe engagierten Firma gesucht.
Carol Bartz
Yahoos Chairman Roy Bostock erklärte, dass der Aufsichtsrat enorme Wachstumsmöglichkeiten für Yahoo sieht, aus denen man Profit schlagen kann. Die dafür benötigten Mitarbeiter und Ressourcen liegen bereits vor und müssen seiner Meinung nach nur richtig genutzt werden. Er bedankt sich bei Carol Bartz für ihre Dienste in Zeiten einer unternehmerischen Neuausrichtung.
Bartz kam 2009 zu Yahoo und löste den Firmenmitbegründer Jerry Yang als CEO ab. Sie galt als eine durchsetzungsfähige Chefin, was sie zuvor bei Autodesk unter Beweis gestellt hatte. Sie machte es sich zur Aufgabe, Yahoo zurück auf einen Wachstumskurs zu führen, indem radikale Veränderungen an den unternehmerischen Strukturen vorgenommen werden sollten.
Allerdings konnte sie dieses Ziel nicht erreichen, was vermutlich der Grund für ihre Kündigung ist. Branchenexperten zeigten sich von der Entscheidung des Yahoo-Aufsichtsrats nicht überrascht. Im nachbörslichen Handel legte die Aktie des Unternehmens um über 6 Prozent zu. Offenbar wird die Entscheidung auch an der Wall Street positiv aufgenommen.
Carol Bartz
Yahoos Chairman Roy Bostock erklärte, dass der Aufsichtsrat enorme Wachstumsmöglichkeiten für Yahoo sieht, aus denen man Profit schlagen kann. Die dafür benötigten Mitarbeiter und Ressourcen liegen bereits vor und müssen seiner Meinung nach nur richtig genutzt werden. Er bedankt sich bei Carol Bartz für ihre Dienste in Zeiten einer unternehmerischen Neuausrichtung.
Bartz kam 2009 zu Yahoo und löste den Firmenmitbegründer Jerry Yang als CEO ab. Sie galt als eine durchsetzungsfähige Chefin, was sie zuvor bei Autodesk unter Beweis gestellt hatte. Sie machte es sich zur Aufgabe, Yahoo zurück auf einen Wachstumskurs zu führen, indem radikale Veränderungen an den unternehmerischen Strukturen vorgenommen werden sollten.
Allerdings konnte sie dieses Ziel nicht erreichen, was vermutlich der Grund für ihre Kündigung ist. Branchenexperten zeigten sich von der Entscheidung des Yahoo-Aufsichtsrats nicht überrascht. Im nachbörslichen Handel legte die Aktie des Unternehmens um über 6 Prozent zu. Offenbar wird die Entscheidung auch an der Wall Street positiv aufgenommen.
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Michael Diestelberg
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