Yahoo: Russen und Chinesen an Kauf interessiert
Die Hinweise darauf, dass der US-Portalbetreiber Yahoo demnächst wohl in den Besitz eines anderen Konzerns übergehen wird, verdichten sich. Laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg' gibt es gleich drei Interessenten, von denen auch nur einer aus den USA kommt.
Bei diesem handelt es sich um die Investmentgesellschaft Silver Lake. Möglicherweise wird Yahoo bald aber auch unter russischer oder chinesischer Kontrolle stehen. Denn, so soll aus informierten Kreisen zu erfahren gewesen sein, sowohl Digital Sky Technologies aus Russland als auch das chinesische Handelsportal Alibaba sollen ihre Fühler ausgestreckt haben.
Die drei Unternehmen sollen dabei auch über ein gemeinsames Vorgehen verhandeln. Allerdings sind die Gespräche über ein Gebot auf diesem Wege noch in einer sehr frühen Phase, so ein Insider. Jack Ma, der Aufsichtsratsvorsitzende von Alibaba, hatte allerdings bereits öffentlich Interesse an einem Kauf von Yahoo angemeldet. Die beiden Firmen sind schon länger miteinander verbandelt: Yahoo besitzt seit sechs Jahren einen 40-prozentigen Anteil an dem größten chinesischen E-Commerce-Unternehmen.
Durch einen Aufkauf Yahoos könnte Ma seine Anteile an der von ihm gegründeten Firma wieder ausbauen und sie so stärker unter seine Kontrolle bringen. Allerdings würde ein solcher Deal nicht zu einfach abzuwickeln sein. Das größte Problem dürften die US-Behörden darstellen, die größeren Übernahmen gerade unter chinesischer und russischer Beteiligung eher skeptisch gegenüberstehen und tiefgreifende Prüfungen vornehmen sowie oft strenge Auflagen erteilen.
Yahoo hat seit längerer Zeit mit Problemen zu kämpfen. So fällt es dem Unternehmen insbesondere schwer, im Rennen um die Online-Werbegelder mit Firmen wie Google oder Facebook mitzuhalten. Dies kostete der früheren Firmenchefin Carol Bartz den Posten. Yahoo-Gründer Jerry Yang übernahm daraufhin das Steuer und prüft bereits verschiedene Optionen, mit denen das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden kann - dazu gehört auch der Verkauf an einen stärkeren Partner.
Die drei Unternehmen sollen dabei auch über ein gemeinsames Vorgehen verhandeln. Allerdings sind die Gespräche über ein Gebot auf diesem Wege noch in einer sehr frühen Phase, so ein Insider. Jack Ma, der Aufsichtsratsvorsitzende von Alibaba, hatte allerdings bereits öffentlich Interesse an einem Kauf von Yahoo angemeldet. Die beiden Firmen sind schon länger miteinander verbandelt: Yahoo besitzt seit sechs Jahren einen 40-prozentigen Anteil an dem größten chinesischen E-Commerce-Unternehmen.
Durch einen Aufkauf Yahoos könnte Ma seine Anteile an der von ihm gegründeten Firma wieder ausbauen und sie so stärker unter seine Kontrolle bringen. Allerdings würde ein solcher Deal nicht zu einfach abzuwickeln sein. Das größte Problem dürften die US-Behörden darstellen, die größeren Übernahmen gerade unter chinesischer und russischer Beteiligung eher skeptisch gegenüberstehen und tiefgreifende Prüfungen vornehmen sowie oft strenge Auflagen erteilen.
Yahoo hat seit längerer Zeit mit Problemen zu kämpfen. So fällt es dem Unternehmen insbesondere schwer, im Rennen um die Online-Werbegelder mit Firmen wie Google oder Facebook mitzuhalten. Dies kostete der früheren Firmenchefin Carol Bartz den Posten. Yahoo-Gründer Jerry Yang übernahm daraufhin das Steuer und prüft bereits verschiedene Optionen, mit denen das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden kann - dazu gehört auch der Verkauf an einen stärkeren Partner.
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