Yahoo ruft zum "Open Hack Day" nach Bukarest
An diesem Wochenende treffen sich hier rund 300 Programmierer aus der ganzen Welt und "hacken" im Wettbewerb innerhalb von 24 Stunden verschiedene Web-Anwendungen zusammen.
Yahoo hält die Open Hack Days damit bereits zum 14. Mal ab und setzt seine Strategie, Web-Entwickler aktiv zu unterstützen, fort. Es entsteht der Eindruck, dass nur wenigen Firmen derart viele Web-Services, Schnittstellen, Frameworks, SDKs und die unterschiedlichsten Tools frei zur Verfügung stellen.
All diese Bemühungen sind im sogenannten Yahoo Developer Network (YDN) zusammengefasst - auf welchem dementsprechend auch der Schwerpunkt solch einer Veranstaltung liegt.
Die Eröffnungsrede hielt Murray Rowan, seines Zeichen international Director des YDN. Während auf der Leinwand "Hacker != Cracker" zu lesen war, erkläre Rowan, dass "Hacks" Lösungen für echte Probleme sein können. Die Anwesenden sollen sich ein reelles Problem heraussuchen und dieses innerhalb eines Tages mit ihren Hacks beseitigen. Hierzu können unterschiedlichste Datenquellen und Schnittstellen eingesetzt werden, welche mit Hilfe der Yahoo-Dienste und Techniken zusammengefasst und aufbereitet werden. Aber dies ist natürlich keine feste Vorgabe, sodass unter den Finalisten mit Sicherheit auch das eine oder andere Spaßprojekt sein wird.
Jon LeBlank, Softwareentwickler bei Yahoo und Buchautor, demonstrierte im Anschluss YQL, die Yahoo! Query Language. Dies ist eine SQL-ähnliche Sprache, mit der sich Daten aus unterschiedlichen Quellen abrufen, zusammenführen und manipulieren lassen. Dazu werden Befehle an den YQL-Dienst geschickt, dort ausgeführt und die Ergebnisse in einer XML- oder JSON-Datenstruktur zurückgegeben.
So gibt beispielsweise "SELECT * FROM flickr.photos.search WHERE text = 'Cat' LIMIT 10" zehn Katzenfotos inkl. aller vorhandenen Metadaten vom Fotodienst Flickr zurück. Leider hatte LeBlank wenig Glück mit seiner Live-Demo, da am Morgen das eingerichtete WLAN noch instabil war. Später am Tag holte er dies jedoch nach und stellte zugleich seine Präsentation online.
Nach dem Mittagessen gab Todd Hay, Chef des Yahoo Developer Network, den Startschuss zum eigentlichen Hacking-Event. Auf der Leinwand erschien ein 24-Stunden Countdown. Bis zum Ablauf dieses Countdowns haben die anwesenden Entwickler, welche sich sowohl aus Teams als auch aus Einzelpersonen zusammensetzen, Zeit ihre Projekte fertigzustellen - oder zumindest einen lauffähigen Prototypen abzuliefern.
Bis zum Abendessen herrschte fleißiges Treiben im Ballsaal des Cristal Palace im Herzens Bukarests, welches nur von dem Auftritt der Algorithmics unterbrochen wurde. Diese rumänische Tanzgruppe führte verschiedene Tänze auf und das Publikum musste anschließend bestimmen, nach welchem Sortieralgorithmus die Tänzer sich über die Bühne bewegt haben. (Es war Insertionsort!)
Die zahlreich vorhandenen Entwickler nutzen aber auch die Möglichkeit zur kurzen Entspannung in dem eigens dafür eingerichteten Ruheraum - in dem auf Wunsch auch übernachtet werden kann. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich im Gaming-Room an einer Xbox mit angeschlossenem Kincet oder einer Tischtennisplatte sportlich zu betätigen.
Das Hacking endet am Sonntag um 13 Uhr. Im Anschluss werden die Projekte hintereinander in kurzen Slots von den jeweiligen Teams vorgestellt.
Dem Gewinner winkt neben Ruhm und Ehre auch ein echter Preis. Wie dieser aussehen wird wollte Yahoo aber bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Auch die Anzahl der Platzierungen ist noch offen. WinFuture ist Vorort und wird weiter über das Event berichten. Neben der Berichterstattung auf WinFuture.de begleiten wir den Open Hack Day auch auf unserem Twitter- und Facebook-Kanal.
Weitere Informationen: Yahoo Open Hack Day
WinFuture ist auf Einladung Yahoos auf dem Open Hack Day.
Yahoo hält die Open Hack Days damit bereits zum 14. Mal ab und setzt seine Strategie, Web-Entwickler aktiv zu unterstützen, fort. Es entsteht der Eindruck, dass nur wenigen Firmen derart viele Web-Services, Schnittstellen, Frameworks, SDKs und die unterschiedlichsten Tools frei zur Verfügung stellen.
All diese Bemühungen sind im sogenannten Yahoo Developer Network (YDN) zusammengefasst - auf welchem dementsprechend auch der Schwerpunkt solch einer Veranstaltung liegt.
Die Eröffnungsrede hielt Murray Rowan, seines Zeichen international Director des YDN. Während auf der Leinwand "Hacker != Cracker" zu lesen war, erkläre Rowan, dass "Hacks" Lösungen für echte Probleme sein können. Die Anwesenden sollen sich ein reelles Problem heraussuchen und dieses innerhalb eines Tages mit ihren Hacks beseitigen. Hierzu können unterschiedlichste Datenquellen und Schnittstellen eingesetzt werden, welche mit Hilfe der Yahoo-Dienste und Techniken zusammengefasst und aufbereitet werden. Aber dies ist natürlich keine feste Vorgabe, sodass unter den Finalisten mit Sicherheit auch das eine oder andere Spaßprojekt sein wird.
Jon LeBlank, Softwareentwickler bei Yahoo und Buchautor, demonstrierte im Anschluss YQL, die Yahoo! Query Language. Dies ist eine SQL-ähnliche Sprache, mit der sich Daten aus unterschiedlichen Quellen abrufen, zusammenführen und manipulieren lassen. Dazu werden Befehle an den YQL-Dienst geschickt, dort ausgeführt und die Ergebnisse in einer XML- oder JSON-Datenstruktur zurückgegeben.
So gibt beispielsweise "SELECT * FROM flickr.photos.search WHERE text = 'Cat' LIMIT 10" zehn Katzenfotos inkl. aller vorhandenen Metadaten vom Fotodienst Flickr zurück. Leider hatte LeBlank wenig Glück mit seiner Live-Demo, da am Morgen das eingerichtete WLAN noch instabil war. Später am Tag holte er dies jedoch nach und stellte zugleich seine Präsentation online.
Nach dem Mittagessen gab Todd Hay, Chef des Yahoo Developer Network, den Startschuss zum eigentlichen Hacking-Event. Auf der Leinwand erschien ein 24-Stunden Countdown. Bis zum Ablauf dieses Countdowns haben die anwesenden Entwickler, welche sich sowohl aus Teams als auch aus Einzelpersonen zusammensetzen, Zeit ihre Projekte fertigzustellen - oder zumindest einen lauffähigen Prototypen abzuliefern.
Bis zum Abendessen herrschte fleißiges Treiben im Ballsaal des Cristal Palace im Herzens Bukarests, welches nur von dem Auftritt der Algorithmics unterbrochen wurde. Diese rumänische Tanzgruppe führte verschiedene Tänze auf und das Publikum musste anschließend bestimmen, nach welchem Sortieralgorithmus die Tänzer sich über die Bühne bewegt haben. (Es war Insertionsort!)
Die zahlreich vorhandenen Entwickler nutzen aber auch die Möglichkeit zur kurzen Entspannung in dem eigens dafür eingerichteten Ruheraum - in dem auf Wunsch auch übernachtet werden kann. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich im Gaming-Room an einer Xbox mit angeschlossenem Kincet oder einer Tischtennisplatte sportlich zu betätigen.
Das Hacking endet am Sonntag um 13 Uhr. Im Anschluss werden die Projekte hintereinander in kurzen Slots von den jeweiligen Teams vorgestellt.
Dem Gewinner winkt neben Ruhm und Ehre auch ein echter Preis. Wie dieser aussehen wird wollte Yahoo aber bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Auch die Anzahl der Platzierungen ist noch offen. WinFuture ist Vorort und wird weiter über das Event berichten. Neben der Berichterstattung auf WinFuture.de begleiten wir den Open Hack Day auch auf unserem Twitter- und Facebook-Kanal.
Weitere Informationen: Yahoo Open Hack Day
WinFuture ist auf Einladung Yahoos auf dem Open Hack Day.
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