LulzSec-Sprachrohr in Großbritannien verhaftet
Mit provokanten und teilweise witzigen Mitteilungen sorgte das Sprachrohr der Hacker-Gruppe LulzSec regelmäßig für Aufsehen. Jetzt hat die britische Polizei einen 19-Jährigen auf den Shetland-Inseln festgenommen, bei dem es sich um "Topiary" handelt, der unter anderen für den Twitter-Account von LulzSec verantwortlich war.
Laut einer Mitteilung der britischen Polizei handelt es sich um den Anführer und Sprecher von LulzSec. Er wurde in seiner Wohnung auf den schottischen Shetland-Inseln festgenommen - die Polizeiaktion war lange im Vorfeld geplant worden. Man wirft ihm vor, an mehreren virtuellen Angriffen auf Unternehmen und Organisationen beteiligt gewesen zu sein. Zuletzt kommunizierte er auch im Namen der Netzaktivisten Anonymous.
Siehe auch: LulzSec hackt 'The Sun': Murdoch für tot erklärt
Der Verdächtige wird nun in die britische Hauptstadt London überführt, wo er von einer Sondereinheit der Polizei befragt werden soll. Es handelt sich bereits um die dritte Festnahme aus dem Umfeld von LulzSec. Die britischen Behörden erklärten, dass man auch die Wohnung eines 17-Jährigen durchsucht hat, der in diesem Fall eine Rolle spielen soll, allerdings wurde er nicht festgenommen.
Mit den letzten Botschaften richteten sich LulzSec und Anonymous an das FBI sowie den Bezahldienstleister PayPal. Dem FBI erklärte man, dass man es nicht tolerieren wird, dass Regierungen ihre Bürger anlügen. In der PayPal-Botschaft rief man alle Kunden des Unternehmens auf, ihr Konto zu kündigen, da PayPal noch immer die Gelder von Wikileaks zurückhält.
Siehe auch: Nach Wikileaks-Rauswurf: DoS-Angriff auf PayPal
Siehe auch: LulzSec hackt 'The Sun': Murdoch für tot erklärt
Der Verdächtige wird nun in die britische Hauptstadt London überführt, wo er von einer Sondereinheit der Polizei befragt werden soll. Es handelt sich bereits um die dritte Festnahme aus dem Umfeld von LulzSec. Die britischen Behörden erklärten, dass man auch die Wohnung eines 17-Jährigen durchsucht hat, der in diesem Fall eine Rolle spielen soll, allerdings wurde er nicht festgenommen.
Mit den letzten Botschaften richteten sich LulzSec und Anonymous an das FBI sowie den Bezahldienstleister PayPal. Dem FBI erklärte man, dass man es nicht tolerieren wird, dass Regierungen ihre Bürger anlügen. In der PayPal-Botschaft rief man alle Kunden des Unternehmens auf, ihr Konto zu kündigen, da PayPal noch immer die Gelder von Wikileaks zurückhält.
Siehe auch: Nach Wikileaks-Rauswurf: DoS-Angriff auf PayPal
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Michael Diestelberg
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