Anrufe aus dem Urlaub ab morgen erneut billiger
Rufen Kunden von unterwegs ihre Freunde in der Heimat an, dürfen die Mobilfunkanbieter ihnen nur noch maximal 35 Cent pro Minute berechnen. Zuletzt lag die Deckelung der Gebühren bei 39 Cent. Bei eingehenden Anrufen ist die zusätzliche Gebühr auf 11 Cent pro Minute beschränkt, bisher waren es 15 Cent.
Ab morgen sinkt die zulässige Preisobergrenze für Datenroaming auf der Vorleistungsebene, also das Entgelt, das sich die Betreiber untereinander in Rechnung stellen dürfen, von bisher 80 Cent auf 50 Cent pro Megabyte. Auf der Endkundenebene sieht die derzeit geltende Verordnung für Datendienste keine Preisobergrenze vor. Verbraucher werden aber auch weiterhin vor unerwartet hohen Rechnungen für ihren Datenverkehr über Mobilfunknetze geschützt, weil der monatliche Rechnungsbetrag für Datendienste auf 50 Euro begrenzt bleibt, sofern der Kunde nicht ausdrücklich einer anderen Regelung zugestimmt hat.
Vorerst war dies die letzte Runde an vorgeschriebenen Preissenkungen im Rahmen der aktuell dafür vorgesehenen EU-Richtlinie. Allerdings hatte die EU-Kommission bereits im letzten Jahr herausgearbeitet, dass ihre Ziele so noch nicht erreicht sind. Deshalb müsse erneut regulierend eingegriffen werden.
Als Ziel der Digitalen Agenda für Europa wurde immerhin definiert, dass die Tarife von Roaming- und Inlands-Mobilfunkdiensten bis 2015 weitgehend anzugleichen sind. Dieses Ziel werde erfüllt, wenn den Verbrauchern infolge des Wettbewerbs auf den Mobilfunkmärkten eine schnelle und einfache Auswahl an Roamingdiensten zu gleichen oder fast gleichen Preisen wie auf einem entsprechenden Inlandsmarkt geboten wird.
Zu diesem Zweck will die EU-Kommission demnächst einen Vorschlag für eine langfristige Lösung der strukturellen Probleme auf den Märkten für Sprach-, SMS- und Datenroamingdienste vorlegen.
"Dank dieser neuen Preisobergrenzen werden die Endkundenpreise für in anderen EU-Ländern getätigte oder angenommene Sprachanrufe im kommenden Jahr vorübergehend sinken. Wir müssen die Roamingprobleme aber mit einem dauerhaften strukturellen Lösungsansatz an der Wurzel packen. Deshalb wird die Kommission in Kürze umfassende neue Vorschläge für langfristige Maßnahmen vorlegen, um das zugrundeliegende Problem des mangelnden Wettbewerbs auf den Roamingmärkten anzugehen", erklärte Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission.
Ab morgen sinkt die zulässige Preisobergrenze für Datenroaming auf der Vorleistungsebene, also das Entgelt, das sich die Betreiber untereinander in Rechnung stellen dürfen, von bisher 80 Cent auf 50 Cent pro Megabyte. Auf der Endkundenebene sieht die derzeit geltende Verordnung für Datendienste keine Preisobergrenze vor. Verbraucher werden aber auch weiterhin vor unerwartet hohen Rechnungen für ihren Datenverkehr über Mobilfunknetze geschützt, weil der monatliche Rechnungsbetrag für Datendienste auf 50 Euro begrenzt bleibt, sofern der Kunde nicht ausdrücklich einer anderen Regelung zugestimmt hat.
Vorerst war dies die letzte Runde an vorgeschriebenen Preissenkungen im Rahmen der aktuell dafür vorgesehenen EU-Richtlinie. Allerdings hatte die EU-Kommission bereits im letzten Jahr herausgearbeitet, dass ihre Ziele so noch nicht erreicht sind. Deshalb müsse erneut regulierend eingegriffen werden.
Als Ziel der Digitalen Agenda für Europa wurde immerhin definiert, dass die Tarife von Roaming- und Inlands-Mobilfunkdiensten bis 2015 weitgehend anzugleichen sind. Dieses Ziel werde erfüllt, wenn den Verbrauchern infolge des Wettbewerbs auf den Mobilfunkmärkten eine schnelle und einfache Auswahl an Roamingdiensten zu gleichen oder fast gleichen Preisen wie auf einem entsprechenden Inlandsmarkt geboten wird.
Zu diesem Zweck will die EU-Kommission demnächst einen Vorschlag für eine langfristige Lösung der strukturellen Probleme auf den Märkten für Sprach-, SMS- und Datenroamingdienste vorlegen.
"Dank dieser neuen Preisobergrenzen werden die Endkundenpreise für in anderen EU-Ländern getätigte oder angenommene Sprachanrufe im kommenden Jahr vorübergehend sinken. Wir müssen die Roamingprobleme aber mit einem dauerhaften strukturellen Lösungsansatz an der Wurzel packen. Deshalb wird die Kommission in Kürze umfassende neue Vorschläge für langfristige Maßnahmen vorlegen, um das zugrundeliegende Problem des mangelnden Wettbewerbs auf den Roamingmärkten anzugehen", erklärte Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - vor 1 Stunde -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen