Ubisoft: No Name Crew entwendet Datensätze
Zu den entwendeten persönlichen Informationen gehören Benutzernamen, E-Mail Adressen und Passwörter. Es handelt sich dabei um Händlerdaten vom Ubisoft-Tradeportal. Die Datensätzen wurden inzwischen auch im Internet veröffentlicht.
Den offiziellen Angaben von Ubisoft zufolge wurden keine weiteren Daten entwendet. Als erste Reaktion auf diesen virtuellen Einbruch hat der Spielehersteller die betroffenen Server abgeschaltet und dann die betroffenen Händler über den Sachverhalt informiert.
Laut dem Online-Portal 'Gulli' hat sich ein Mitglied der No Name Crew über die Gründe für diesen Angriff geäußert. Angeblich wollte man mit dieser Attacke aufzeigen, wie fahrlässig große Unternehmen mit sensiblen Datensätzen umgehen. Gefordert wird ferner ein verantwortungsvoller Umgang mit Kundendaten. Auch in Zukunft wollen die Angreifer jede Lücke ausnutzen, die sie in die Hände bekommen, heißt es.
Wie der Angriff in technischer Hinsicht realisiert wurde, teilte das Mitglied allerdings nicht näher mit. Auch Ubisoft hat diesbezüglich noch keine konkreten Angaben gemacht.
Ende Mai machte die No Name Crew auf sich mit einem Angriff auf insgesamt 26 Seiten der rechtsextremen Partei NPD und ihres Umfeldes aufmerksam. Die damals betroffenen Angebote dienten vor allem Parteigliederungen im sächsischen Raum sowie einzelnen Funktionären für die Öffentlichkeitsarbeit.
Den offiziellen Angaben von Ubisoft zufolge wurden keine weiteren Daten entwendet. Als erste Reaktion auf diesen virtuellen Einbruch hat der Spielehersteller die betroffenen Server abgeschaltet und dann die betroffenen Händler über den Sachverhalt informiert.
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