Kino.to: SPD erhofft eine Abschreckungswirkung
Sie sei davon überzeugt, das der Vorgang eine breite psychologische Abschreckungswirkung entfalten wird. "Der Vorgang ist eine ideale Vorlage für alle Lehrer für Medienkompetenz. Ich würde mir wünschen, dass die Schulen dies zum Anlass nehmen, im Rahmen der Medienerziehung mehr Sensibilität für die Bedeutung geistigen Eigentums bei den jungen Menschen zu schaffen", erklärte sie.
Sie sieht aber auch die Filmindustrie in der Pflicht, ihrerseits Anreize zu schaffen, Nutzer von illegalen Angeboten im Netz wegzulocken. "Die Anbieter von legalem Streaming oder Download sollten ihre Geschäftsmodelle endlich so weiter entwickeln, dass sie gerade für den jugendlichen Nutzer eine wirklich komfortable Alternative sind", so Krüger-Leißner.
Die Piratenpartei kritisierte hingegen, dass mit Aktionen wie der Kino.to-Schließung Symptome bekämpft werden, statt eine echte Reform des Urheberrechts anzugehen. Man halte es für ein schwerwiegendes Versäumnis der Politik, dass in den letzten 20 Jahren keinerlei Anstrengungen unternommen wurden, das Urheberrecht an das digitale Zeitalter anzupassen.
"Die Medien-Industrie hat die Europäer von allen existierenden Streaming-Portalen ausgesperrt, ein lizensiertes deutsches Streaming-Portal gibt es nicht. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Alternativ-Angebote entstehen", kommentierte Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Piratenpartei. Das ehemalige Mitglied des Bundesvorstandes Andreas Popp hält den Schlag gegen die Plattform sogar für sinnlos. "Schon bald werden andere kommen und die Lücke füllen", prophezeite er.
Sie sieht aber auch die Filmindustrie in der Pflicht, ihrerseits Anreize zu schaffen, Nutzer von illegalen Angeboten im Netz wegzulocken. "Die Anbieter von legalem Streaming oder Download sollten ihre Geschäftsmodelle endlich so weiter entwickeln, dass sie gerade für den jugendlichen Nutzer eine wirklich komfortable Alternative sind", so Krüger-Leißner.
Die Piratenpartei kritisierte hingegen, dass mit Aktionen wie der Kino.to-Schließung Symptome bekämpft werden, statt eine echte Reform des Urheberrechts anzugehen. Man halte es für ein schwerwiegendes Versäumnis der Politik, dass in den letzten 20 Jahren keinerlei Anstrengungen unternommen wurden, das Urheberrecht an das digitale Zeitalter anzupassen.
"Die Medien-Industrie hat die Europäer von allen existierenden Streaming-Portalen ausgesperrt, ein lizensiertes deutsches Streaming-Portal gibt es nicht. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Alternativ-Angebote entstehen", kommentierte Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Piratenpartei. Das ehemalige Mitglied des Bundesvorstandes Andreas Popp hält den Schlag gegen die Plattform sogar für sinnlos. "Schon bald werden andere kommen und die Lücke füllen", prophezeite er.
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