US-Rüstungskonzern meldet virtuellen Angriff

Bisher unbekannte virtuelle Eindringlinge sollen versucht haben, sich einen Zugriff auf die IT-Infrastruktur des US-amerikanischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Lockheed Martin zu verschaffen. Die zugehörigen Medienberichte bestätigte das Unternehmen aus den Vereinigten Staaten am gestrigen Samstagabend offiziell. Gegenüber 'Foxnews' teilte man mit, dass es sich um einen großangelegten und hartnäckigen Angriff handelte, den man rasch entdeckte und abwehren konnte.

Ferner wurden angeblich keine sensiblen Daten bei diesem virtuellen Angriff entwendet, berichtet der Rüstungskonzern. Bisher scheint es noch unklar zu sein, wer hinter dieser Attacke steckt. Lockheed Martin gab diesbezüglich jedenfalls noch keine näheren Informationen bekannt.

Aus einem veröffentlichten Artikel der 'New York Times' geht hervor, dass der Angriff möglicherweise im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl beim Sicherheitsunternehmen RSA stehen könnte. Im Hause Lockheed Martin setzt man auf das Authentifizierungssystem SecurID von RSA.

Im März dieses Jahres wurde eine virtuelle Attacke bekannt, von der auch SecurID betroffen war. Die Nutzer dieser Technologie erhalten ein kleines Gerät, welches in bestimmten Zeitabständen einen Zahlencode generiert. In Verbindung mit einem Passwort können sich die Nutzer dann an den jeweiligen Systemen anmelden.

In dem Artikel der Zeitung heißt es zudem, dass Lockheed Martin daraufhin neue SecurID-Tokens und Passwörter an die Angestellten ausgegeben haben soll. Lockheed Martin, Raptor, F-22 Lockheed Martin, Raptor, F-22 Lockheed Martin
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