Spam wird gefährlicher - Asien überholt Europa

Spam & Phishing Die Abschaltung des Rustock-Botnetzes hat zwar das Spam-Aufkommen reduziert, allerdings steigt im Gegenzug die Gefährlichkeit der unerwünschten Nachrichten. Das teilte das Security-Unternehmen Sophos mit. "Spam bleibt ein Problem. Die Methoden, mit denen die Spammer versuchen, ihren Gewinn zu maximieren, ändern sich jedoch", sagte Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. Ging es früher vor allem darum, Nutzer zu dubiosen Verkaufsangeboten zu locken, dient Spam heute zunehmend der Verbreitung von Malware, die Informationen für Identitätsdiebstahl sowie Bankdaten sammeln soll.

Auffallend sei der Anstieg der Spam-Mails aus asiatischen Ländern. Asien hat in diesem Quartal Europa als Top-Spammer-Kontinent abgelöst. Betrachtet man die einzelnen Länder, bleiben die USA allerdings an der Spitze, die jedoch im weltweiten Vergleich signifikant weniger Spams verschickten als noch im letzten Quartal.

Sophos Spam-StatistikSpam-Statistik von Sophos Mit 13,7 Prozent kommt fast jede siebte Spam-Nachricht aus den USA. Die Vereinigten Staaten liegen damit vor Indien und Russland, die mit 7,1 bzw. 6,6 Prozent ebenfalls auf dem Podest stehen. Deutschland fällt um 0,4 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent und damit einen Platz auf Rang 10 zurück. Beim Spam-Versand aus Brasilien, Russland und Rumänien verzeichnete man hingegen einen signifikanten Anstieg im Vergleich zum letzten Quartal.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!