Chrome: HTTP-Bremse soll überlasteten Sites helfen

Browser Der Suchmaschinenkonzern Google wird seinen Browser Chrome um eine Funktion ergänzen, die Webserver bei einer Überlastung schonen soll. Nicht erreichbare Seiten werden dabei seltener aufgerufen als bisher. HTTP-Throttling nennt Google das Feature. Aktuell versucht der Browser automatisch, eine nicht erreichbare Webseite erneut aufzurufen. Das ist für den Anwender nützlich, da er nicht selbst den Versuch unternehmen muss, die jeweiligen Inhalte erneut abzurufen, sondern sie dann präsentiert bekommt, wenn sie wieder verfügbar sind.

Registriert Chrome zukünftig, dass ein Webserver überlastet ist, legt er eine Pause ein. Diese kann sich über einen Zeitraum von 0,7 bis 900 Sekunden erstrecken. Die Wartezeit wird automatisch erweitert, wenn bei anfänglich noch dicht aufeinanderfolgenden Versuchen keine Reaktion erfolgt.

Das Unternehmen erhofft sich dadurch den Druck von Angeboten zu nehmen, die zum jeweiligen Zeitpunkt überlastet sind und sie so letztlich für alle Nutzer schneller wieder zugänglich zu machen. Die Google-Entwickler stehen derzeit mit einer Reihe von Webseiten-Betreibern in Kontakt, um genauere Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Funktion zu erhalten.
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