Embedded Linux in einer Sekunde gebootet

Linux Den Entwicklern bei Swift-Boot ist es gelungen, ein Embedded-Linux-System soweit zu optimieren, dass man binnen einer Sekunde nach dem Einschalten die grafische Oberfläche einer Anwendung gezeigt bekommt. Zum Einsatz kam dabei hardwareseitig ein Renesas MS7724-Development-Board. Dieses ist mit einem 500-Megahertz-Prozessor, NOR-Flash-Speicher für die Software und einem Touchscreen ausgestattet. Bei der Software setzt man auf den Linux-Kernel 2.6.31-rc7 und Qt Embedded als Framework.


Zahlreiche Modifikationen, bei denen alles, was nicht notwendig ist, weggelassen und andere Bestandteile des Betriebssystems optimiert wurden, waren notwendig, um die Boot-Zeit von Anfangs 19,4 Sekunden auf rund eine Sekunde zu senken.

Den größten Teil der Zeit nimmt dabei das Laden der Anwendung mit ihrer grafischen Benutzeroberfläche ein, hieß es. Der Cursor der Kommandozeile steht bereits nach 0,39 Sekunden zur Verfügung.
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