Ubuntu-Entwickler: 10 Sekunden Boot-Zeit als Ziel
Die Entwickler erhoffen sich davon einen deutlichen Vorteil im Konkurrenzkampf mit Microsoft - insbesondere was den Einsatz der Software auf Netbooks angeht. Microsoft setzt hier zukünftig auf Windows 7, das auf den wenig leistungsfähigen Rechnern aber vergleichsweise lange zum Hochfahren braucht.
Wie der Ubuntu-Entwickler Scott James Remnant auf der Ubuntu Developer Summit in Barcelona ausführte, habe man in letzter Zeit bereits deutliche Fortschritte gemacht. So dauerte der Boot-Vorgang bei der Version 8.10 noch 65 Sekunden. Die kürzlich veröffentlichte Fassung 9.04 ist bereits nach 25 Sekunden nutzbar.
Remnant sieht allerdings noch Potenzial für weitere Optimierungen. Die Marke von zehn Sekunden soll mit Ubuntu 10.04 erreicht werden, das voraussichtlich im kommenden Jahr bereitgestellt wird. Bis dahin folgt mit der Fassung 9.10 (Codename "Karmic Koala") lediglich noch ein größerer Zwischenschritt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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