USA nimmt Förderung Seltener Erden wieder auf
Die Mineralien der Seltene Erden-Gruppe sind wichtige Bestandteile bei der Herstellung von Elektronik-Produkten. Allerdings ist ihre Aufbereitung recht aufwändig, vergleichsweise teuer und belastend für die Umwelt. Dadurch setzte man in der Vergangenheit immer stärker auf Importe.
Das führte dazu, dass der Weltmarkt in den letzten Jahren faktisch nur noch von China bedient wurde. Vor einigen Monaten teilte das Land mit, die Exporte aber aus Gründen des Eigenbedarfs drastisch zu reduzieren und setzte die Industrie im Ausland damit massiv unter Druck.
Das US-Unternehmen Molycorp reagierte nun mit der Reaktivierung einer seit Jahren stillgelegten Produktionsanlage im kalifornischen Mountain Pass auf diese Situation. Die Firma will die Abhängigkeit der USA von China in dem Bereich komplett beenden.
Wie das Unternehmen mitteilte, wolle man bis Ende 2012 eine Menge von 20.000 Tonnen erreichen. Das würde den Bedarf in den USA weitgehend decken. China hat im Jahr 2009 zum Vergleich 124.000 Tonnen bereit gestellt.
Außerdem ist der Bau einer zweiten Produktionsanlage geplant. Dabei erhält das Unternehmen Unterstützung bei der Erforschung neuer Fertigungsverfahren durch die US-Regierung. Dies hat vor allem das Ziel, den Herstellungsprozess umweltverträglicher zu machen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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