China will wieder etwas mehr Seltene Erden liefern
China hat damit begonnen, die Exportquoten für Mineralien der Seltene Erden-Gruppe wieder leicht anzuheben. Allerdings dürfte dies die angespannte Situation auf dem Weltmarkt noch nicht wirklich entschärfen, denn der Bedarf steigt weiterhin.
Laut dem chinesischen Handelsministerium sollen in der zweiten Jahreshälfte 9.770 Tonnen an Seltenen Erden ausgeführt werden dürfen. Im gesamten Jahr 2012 werden damit 30.996 Tonnen exportiert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 3 Prozent.
Zur Seltene Erden-Gruppe gehören insgesamt 17 Mineralien, die für zahlreiche Komponenten in der Elektronik-Produktion benötigt werden. Ihre Gewinnung ist allerdings vergleichsweise kostenaufwändig und nur mit hohem Aufwand umweltschonend zu gestalten. Die meisten produzierenden Staaten - insbesondere die Industrieländer - zogen sich deshalb nach und nach aus der Förderung zurück.
Letztlich kam man so in eine Situation, in der weit über 90 Prozent der weltweit verarbeiteten Materialien aus China kamen. Diese Monopolstellung nutzte das Land aus und schränkte vor einiger Zeit die Exporte massiv ein. Offiziell hieß es, der Bedarf der eigenen Industrie sei gestiegen und diese solle zuerst bedient werden.
Hintergründig ging es allerdings darum, global agierende Unternehmen aus der Elektronikbranche dazu zu bringen, Produktionsstätten innerhalb Chinas aufzubauen und ihre Technologien mit Partnern vor Ort zu teilen. Das sollte helfen, die chinesische Industrie in diesem Bereich weiter voranzubringen. Gegen das Vorgehen Chinas führen die USA, die EU und Japan Beschwerden vor der Welthandelsorganisation WTO. China argumentierte dort allerdings, dass sich die Exportbeschränkungen durchaus im Rahmen der WTO-Regeln bewegten.
Um die Abhängigkeit von China für die Zukunft wieder zu reduzieren, begannen westliche Staaten damit, ihre eigene Seltene Erden-Förderung wieder aufzubauen. So wurden in den USA beispielsweise alte Minen wieder in Betrieb genommen. Bis diese allerdings in nennenswertem Umfang die Erze verarbeiten und Rohstoffe liefern können, werden noch einige Jahre vergehen.
Zur Seltene Erden-Gruppe gehören insgesamt 17 Mineralien, die für zahlreiche Komponenten in der Elektronik-Produktion benötigt werden. Ihre Gewinnung ist allerdings vergleichsweise kostenaufwändig und nur mit hohem Aufwand umweltschonend zu gestalten. Die meisten produzierenden Staaten - insbesondere die Industrieländer - zogen sich deshalb nach und nach aus der Förderung zurück.
Letztlich kam man so in eine Situation, in der weit über 90 Prozent der weltweit verarbeiteten Materialien aus China kamen. Diese Monopolstellung nutzte das Land aus und schränkte vor einiger Zeit die Exporte massiv ein. Offiziell hieß es, der Bedarf der eigenen Industrie sei gestiegen und diese solle zuerst bedient werden.
Hintergründig ging es allerdings darum, global agierende Unternehmen aus der Elektronikbranche dazu zu bringen, Produktionsstätten innerhalb Chinas aufzubauen und ihre Technologien mit Partnern vor Ort zu teilen. Das sollte helfen, die chinesische Industrie in diesem Bereich weiter voranzubringen. Gegen das Vorgehen Chinas führen die USA, die EU und Japan Beschwerden vor der Welthandelsorganisation WTO. China argumentierte dort allerdings, dass sich die Exportbeschränkungen durchaus im Rahmen der WTO-Regeln bewegten.
Um die Abhängigkeit von China für die Zukunft wieder zu reduzieren, begannen westliche Staaten damit, ihre eigene Seltene Erden-Förderung wieder aufzubauen. So wurden in den USA beispielsweise alte Minen wieder in Betrieb genommen. Bis diese allerdings in nennenswertem Umfang die Erze verarbeiten und Rohstoffe liefern können, werden noch einige Jahre vergehen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren IT/EDV-Ecke Computer-Hardware und Systeme Tails 7.16 we
d-hubs - Gestern 09:13 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Vorgestern 17:59 Uhr -
nach dem Ende von LiMux setzt München
d-hubs - Vorgestern 16:28 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Vorgestern 04:22 Uhr -
WordPress 7.1.4 ist draußen
d-hubs - 29.10. 08:08 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen