Seltene Erden: EU, USA & Japan verklagen China
Die großen Wirtschaftsmächte wollen es nicht länger hinnehmen, dass China durch seine Exportbeschränkungen für Mineralien der Seltene Erden-Gruppe die Produktion in ihren Schlüsselindustrien bedroht. Die Welthandelsorganisation WTO soll nun regulierend einschreiten.
China war über Jahre faktisch als einziger Anbieter entsprechender Rohstoffe übriggeblieben, nachdem sich die meisten anderen Staaten aus der kostenintensiven Förderung und Aufbereitung zurückgezogen hatten. Vor einiger Zeit fuhr das Land dann die Exportmengen mit dem Hinweis zurück, dass die Mineralien für die eigene Industrie benötigt würden.
In den High Tech-Industrien anderer Länder drohen daher zunehmend Engpässe, über die China sich im internationalen Konkurrenzkampf in eine komfortable Situation bringen kann. Die Europäische Union, die USA und Japan haben sich nun auf ein gemeinsames Vorgehen gegen China verständigt und sich an die WTO gewandt, berichtet die Nachrichtenagentur 'Reuters'.
Nachdem die EU kürzlich bereits einen Teilerfolg erringen konnte, schlossen sich die beiden anderen Wirtschaftsmächte nun an und baten die WTO, im Konflikt mit China zu vermitteln. Wie EU-Handelskommissar Karel De Gucht erklärte, sei dies aber nur ein erster Schritt, bevor man ein vollständiges Verfahren vor der Organisation anstrengt.
"Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden und andere Produkte verletzen internationale Handelsabkommen und müssen aufgehoben werden", forderte De Gucht. "Diese Maßnahmen treffen die Produzenten in der EU und weltweit, insbesondere Hersteller von bahnbrechenden High Tech- und grünen Produkten."
Mit Blick auf die aufwändigen Prozesse zur Gewinnung der fraglichen Rohstoffe nahm man es bisher hin, dass man sich hier von China abhängig machte. Erst nachdem der Bedarf immer weiter stieg und China begann, Seltene Erden als Druckmittel einzusetzen, besann man sich, öffnete stillgelegte Minen wieder und startete den Wiederaufbau der Aufbereitungsanlagen. Bis diese die Nachfrage aber halbwegs befriedigen können, werden noch einige Jahre ins Land gehen.
In den High Tech-Industrien anderer Länder drohen daher zunehmend Engpässe, über die China sich im internationalen Konkurrenzkampf in eine komfortable Situation bringen kann. Die Europäische Union, die USA und Japan haben sich nun auf ein gemeinsames Vorgehen gegen China verständigt und sich an die WTO gewandt, berichtet die Nachrichtenagentur 'Reuters'.
Nachdem die EU kürzlich bereits einen Teilerfolg erringen konnte, schlossen sich die beiden anderen Wirtschaftsmächte nun an und baten die WTO, im Konflikt mit China zu vermitteln. Wie EU-Handelskommissar Karel De Gucht erklärte, sei dies aber nur ein erster Schritt, bevor man ein vollständiges Verfahren vor der Organisation anstrengt.
"Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden und andere Produkte verletzen internationale Handelsabkommen und müssen aufgehoben werden", forderte De Gucht. "Diese Maßnahmen treffen die Produzenten in der EU und weltweit, insbesondere Hersteller von bahnbrechenden High Tech- und grünen Produkten."
Mit Blick auf die aufwändigen Prozesse zur Gewinnung der fraglichen Rohstoffe nahm man es bisher hin, dass man sich hier von China abhängig machte. Erst nachdem der Bedarf immer weiter stieg und China begann, Seltene Erden als Druckmittel einzusetzen, besann man sich, öffnete stillgelegte Minen wieder und startete den Wiederaufbau der Aufbereitungsanlagen. Bis diese die Nachfrage aber halbwegs befriedigen können, werden noch einige Jahre ins Land gehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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