Frankreich: ISP nutzt Lücke in Three Strikes-Gesetz
Seit Anfang September gilt die so genannte Three Strikes-Regelung in Frankreich. Seitdem erhielten schon zahlreiche Nutzer E-Mails und Briefe, in denen sie wegen der Nutzung von Tauschbörsen verwarnt wurden. Lädt ein User auch nach zwei Warnungen noch unrechtmäßig Musik oder Filme aus dem Netz, wird sein Internet-Zugang abgeschaltet.
Das Gesetz verpflichtet die Provider unter Androhung von Geldbußen, den Rechteinhabern Informationen über Anschlussinhaber auszuhändigen, wenn über deren Verbindung Urheberrechtsverletzungen erfolgen. Die Medienunternehmen dürfen im Gegenzug aber erst gegen die Anwender aktiv werden, wenn diese verwarnt wurden und ihr Verhalten trotzdem nicht ändern.
Free macht sich nun die Tatsache zunutze, dass das Gesetz aber keine Strafe für Provider vorsieht, die keine Warnungen an ihre Kunden verschicken. Die Kunden des Unternehmens werden schlicht im Unklaren darüber gelassen, dass ihr Anschluss wegen Rechtsverstößen ins Visier der Medienbranche geraten ist. Damit wird ein weiteres Vorgehen gegen die Nutzer blockiert.
Das französische Kulturministerium will nun prüfen, ob Provider, die nicht kooperieren, belangt werden können. Sollte dies nicht möglich sein, müsste wohl das gerade erst eingeführte Gesetz geändert werden.
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Darktable die freie Software zur Aufbereitung
d-hubs - Heute 00:05 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
rawjpeg - Gestern 13:30 Uhr -
WPP-kompatible Etikettendrucker
rawjpeg - Gestern 13:28 Uhr -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq - Gestern 09:47 Uhr -
removed-paywall-Links erlaubt?
rawjpeg - Vorgestern 22:39 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen