AMD lässt die Grafikprozessor-Marke ATI sterben

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller AMD wird die Marke ATI sterben lassen. Die Grafikchips des Unternehmens werden zukünftig ebenso wie die Prozessoren unter dem Namen AMD vermarktet, teilte der Konzern mit. Wie AMDs Marketingchef John Volkmann ausführte, hätte die Marktforschung ergeben, dass die Marke Radeon nicht schwächer wird, wenn sie nicht mehr in Verbindung mit ATI steht. Von der Koppelung an den Konzernnamen AMD verspricht man sich sogar eine noch stärkere Wirkung.



Die Logos für die bisher unter ATI angebotenen Produktlinien werden entsprechend angepasst. Jedes Logo gibt es dabei auch in einer Version, in denen der Name AMD nicht auftaucht. Diese sind für Prospekte von Elektronikherstellern gedacht.

Sie kommen dann zum Einsatz, wenn ein Rechner mit Intel-CPU und AMD-GPU ausgestattet ist und der Händler die häufig gezahlten Werbekostenzuschüsse durch Intel verlieren würde, wenn der Name des Konkurrenten mit in der Werbung auftaucht. Die Umbenennung soll letztlich auch zu einer Vereinfachung der Markenstrategie führen und im Unternehmen weniger Ressourcen beanspruchen.
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