Social Payment-Dienst Flattr startet in offene Beta

Wirtschaft & Firmen Der Social Payment-Dienst Flattr ist in eine offene Beta-Phase übergegangen. Damit ist es nun nicht mehr nötig, eine Einladung von einem bereits registrierten Mitglied zu verwenden. Seit gestern kann sich jeder auf der Plattform anmelden und einen freiwilligen Beitrag zur Finanzierung kostenloser Angebote im Netz beitragen. Vor allem Blogger und Podcaster, aber auch größere Publikationen wie WinFuture.de, nutzen diese Möglichkeit bereits, um ihre Angebote zu refinanzieren.

Gespendet wird dabei über einen Klick auf den Flattr-Button auf einer Webseite. Ein zuvor festgelegter Betrag wird am Monatsende gleichmäßig auf alle Angebote verteilt, denen man etwas zukommen lassen wollte. Seit dem Start vor wenigen Monaten hat sich bereits gezeigt, dass Flattr zu einer ernsthaften Möglichkeit heranwachsen könnte, engagierte Projekte im Netz zu finanzieren.


Die Befürchtung, dass über Flattr lediglich Blogger untereinander Geld umverteilen, bestätigte sich nicht. Trotz der benötigten Einladungen brachten zuletzt bereits 60 Prozent der angemeldeten Flattr-Nutzer Spenden in das System ein, ohne selbst einen Flattr-Button auf ihrer Webseite eingebunden zu haben.

Aktuell behält Flattr noch zehn Prozent der verteilten Gelder ein, um den Dienst zu finanzieren. Dieser Wert soll in absehbarer Zeit aber heruntergesetzt werden. In den letzten Wochen arbeitete das Team um Pirate Bay-Mitbegründer Peter Sunde intensiv an einer Verbesserung und Weiterentwicklung des Angebotes und setzte zahlreiche Hinweise aus dem Kreis der Beta-Tester um.

Link: WinFuture.de bei Flattr
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