Firma betrog mit absichtlichen Fehlern in Software

Recht, Politik & EU Die spanische Polizei hat drei Manager eines Software-Unternehmens festgenommen, die über Jahre hinweg Kunden mit unnötigen Support-Leistungen betrogen haben sollen. Das Unternehmen stellt Software für kleine und mittelständische Firmen her. Diese wurde den Angaben zufolge absichtlich mit Fehlern versehen, die zu bestimmten Zeitpunkten dafür sorgten, dass die Systeme der Kunden versagten.

Support-Mitarbeiter der des Unternehmens sollen dann die Funktionsfähigkeit der Systeme wiederhergestellt und ihre eigentlich unnötige Arbeit in Rechnung gestellt haben. Wie die Guardia Civil mitteilte, bereicherte sich das Unternehmen bereits seit 1998 auf diese Art.

Die Polizei hat im Firmensitz des Software-Unternehmens mehrere Rechner beschlagnahmt. Diese sollen nun von Experten auf Beweise hin untersucht werden. Die Ermittler wurden erst durch einen anonymen Hinweis auf das betrügerische Handeln aufmerksam.

Den Namen der fraglichen Firma nannten die Behörden bisher nicht. Berichten spanischer Medien zufolge soll es sich aber um die in Córdoba ansässige Firma Cipsa handeln.
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