UFO-Hacker: Nächster Gerichtstermin verschoben
Dazu wird es nun allerdings nicht nach dem aufgestellten Zeitplan kommen. Veranlasst wurde diese Terminänderung von der britischen Innenministerin Theresa May, wie am gestrigen Donnerstag McKinnons Anwältin, Karen Todner, verlauten ließ.
Die Innenministerin möchte laut einem Artikel der 'Daily Mail' die vorliegenden medizinischen Gutachten nochmals genau unter die Lupe nehmen. Der Als UFO-Hacker bekannte McKinnon leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus.
Der Argumentation der zuständigen Anwältin zufolge soll es Beweise geben, die darauf hindeuten, dass McKinnon selbstmordgefährdet sei. Ferner würde er einen Strafvollzug in den Vereinigten Staaten vermutlich nicht überleben, heißt es. In absehbarer Zeit will die Innenministerin ihre Einschätzung zu dieser Angelegenheit offenbaren.
Dem Briten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 60 Jahre Gefängnisstrafe in den Vereinigten Staaten. Hintergrund sind zahlreiche Einbrüche in Computersysteme der US-amerikanischen Regierung. Dazu gehören unter anderem Rechner des Militärs und der Weltraumbehörde NASA.
McKinnon selbst rechtfertige sein Vorgehen mit der Begründung, auf der Suche nach Beweisen für die Existenz von UFOs gewesen zu sein.
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